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MURI: Lohnerhöhung für den Gemeinderat

Der Gemeinderat beantragt eine höhere Besoldung. Damit will er die Attraktivität für die nächste Amtsperiode steigern. Bestimmen darüber wird das Volk.
Hans-Peter Budmiger Gemeindepräsident: «Wenn man etwas erwartet, muss man auch etwas leisten.» (Bild: PD)

Hans-Peter Budmiger Gemeindepräsident: «Wenn man etwas erwartet, muss man auch etwas leisten.» (Bild: PD)

72000 Franken verdient Hans-Peter Budmiger (parteilos) jährlich als Gemeindepräsident. Vizepräsidentin Milly Stöckli (SVP) erhält 40'000 Franken, die restlichen drei Gemeinderäte je 35000 Franken. Damit entspricht die aktuelle ­Besoldung des Gemeinderates Muri zirka 50 Prozent dessen, was die Gemeindeammännervereinigung des Kantons Aargau empfiehlt. Die entsprechende Empfehlung hat die Vereinigung im letzten September herausgegeben.

Für die kommende Gemeindeversammlung stellt der Rat deshalb den Antrag, dass der jeweilige Lohn um 10 Prozent erhöht wird. Budmiger würde damit 80'000 Franken jährlich erhalten, Stöckli 50'000 Franken und die restlichen Gemeinderäte 40'000 Franken. Die Funktionszulage von total 20'000 Franken, die dem Gemeinderat je nach Ressortaufwand individuell zugewiesen wird, bleibt in bisheriger Form bestehen. «Die Festsetzung der Entschädigung des Gemeinderates kommt jeweils zur Abstimmung, wenn eine neue Amtsperiode ansteht», begründet Hans-Peter Budmiger den Zeitpunkt des Antrags. Die nächste Amtsperiode steht von 2018 bis 2021 an. Bei den zusätzlichen Lohnzahlungen von insgesamt 29 000 Franken pro Jahr handle es sich um eine moderate Erhöhung, so Budmiger. Der Lohn des Gemeinderats liegt dann immer noch rund 40 Prozent unter der kantonalen Empfehlung. Die letzte Anpassung der Gemeinderatsbesoldung liegt acht Jahre ­zurück.

Das Amt soll attraktiv sein. Das gelte vor allem in Hinblick auf die Erneuerungswahlen Ende Jahr. «Wenn man etwas erwartet, muss man auch etwas leisten.» Da sei man sich mit den Stimmbürgern einig, meint er. Deshalb geht Budmiger davon aus, dass der Antrag ohne grosse Diskussionen angenommen wird. «Auch von den Parteien gibt es bisher keinen Gegenantrag», sagt er.

Erfolgreiche Kreditabrechnung

In der Vorlage zur Versammlung sticht zudem die «Kreditabrechnung Regenbecken Tennisplatz» ins Auge. Der Verpflichtungskredit von rund 2,7 Millionen Franken wurde um mehr als eine halbe Million unterschritten. «Die Aufträge konnten viel günstiger vergeben werden als budgetiert» erklärt Budmiger. Weiter wird über die Rechnung 2016 befunden, diese schloss mit einem Ertragsüberschuss von 2,5 Millionen Franken. Zudem kommt es zur Abstimmung über einen einmaligen Finanzierungsbeitrag von 100'000 Franken für die regionale Eisbahn Freiamt. Auf der Traktandenliste steht die Kreditabrechnung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) mit der Erneuerung der SPS-Steuerung und der Schaltanlagen. Diese schloss bei rund 550'000 Franken mit einer Kreditüberschreitung von rund 30'000 Franken.

Carmen Rogenmoser

carmen.rogenmoser@zugerzeitung.ch

Hinweis

Die Gemeindeversammlung in Muri findet am Donnerstag, 22. Juni, um 20 Uhr im Festsaal des Gemeindehauses statt.

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