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MURI/DIETWIL: In den Oberfreiämter Badis herrscht Hochbetrieb

Die Betreiber der beiden Schwimmbäder in der Region blicken auf einen starken Saisonstart zurück. Während es in der einen Badi familiär zu- und hergeht, wartet die andere mit einer langen Rutsche auf.
Haben so richtig den Plausch im 25 Grad warmen Wasser: Buben in der Dietwiler Badi. (Bild: Werner Schelbert (Dietwil, 22. Juni 2017))

Haben so richtig den Plausch im 25 Grad warmen Wasser: Buben in der Dietwiler Badi. (Bild: Werner Schelbert (Dietwil, 22. Juni 2017))

Sei es nach dem Schulunterricht, dem Sport, der Arbeit in der prallen Sonne oder im stickigen Büro: So mancher war in der vergangenen Woche angesichts der heissen Temperaturen wohl überaus froh um eine wohltuende Abkühlung im See oder im Pool. Die aktuelle Hitzewelle spüren auch die beiden Oberfreiämter Badis – im positiven Sinne natürlich. Romy Moser, die im Schwimmbad Dietwil die Badeaufsicht innehat, frohlockt: «Noch nie lief es im Mai so gut, und auch der Juni sieht ganz nach einem Super­monat aus.» Die Tore der Badi im 1300-Seelen-Dorf sind seit dem Muttertag, dem 14. Mai, offen. An Spitzentagen hätten bis zu 400 Gäste das Schwimmbad besucht, schildert Romy Moser.

Die Wassertemperatur beträgt derzeit 25 Grad. Für Moser ist es bereits die 19. Saison, ihre Betreiberkollegin Luzia Meier ist seit 14 Jahren hier im Einsatz. Verleidet sei es ihr bisher nicht, erklärt Romy Moser: «Wenn die Leute baden können, sind sie fröhlich. Es macht uns Spass, der Bevölkerung etwas zurückzugeben. Insbesondere die zufriedenen Kinderaugen bereiten Freude und motivieren uns.»

Was ist das Besondere an der Dietwiler Badi? «Bei uns ist es familiär», sagt die Betreiberin – und dies, obwohl die Badegäste auch von weiter her, etwa aus Eschenbach, Emmen oder Root kommen. Ob man heuer eine gute Saison erwarten dürfe, das wagt Romy Moser zum heutigen Zeitpunkt nicht zu prognostizieren. «Wir nehmen es, wie es kommt», sagt sie, und man merkt, dass sie mit der Erfahrung auch eine gewisse Gelassenheit gewonnen hat. Fest steht: «Wir sind jetzt schon zufrieden. Und sollte es so weitergehen, dann könnten wir sogar von einem Rekordsommer sprechen.»

Bis zu 2800 Badegäste am Spitzentag in Muri

Auch in der Badi Muri ist das Leitungsteam glücklich darüber, wie der Start in die Saison verlaufen ist. Unter der Woche habe man bis zu 1500 Besucher pro Tag verzeichnen können, berichtet Rebecca Mathys, die stellvertretende Betriebsleiterin. «Am stärksten Tag, das war an einem Wochenende, waren es rund 2800 Leute.» Der ehemalige langjährige Bademeister, erzählt Mathys, habe ihr gegenüber gesagt, noch nie in seiner Karriere einen solchen Mai und Juni erlebt zu haben. Doch Rebecca Mathys bleibt trotz des aktuell fantastischen Badiwetters vorsichtig: «Man sollte sich nicht zu früh freuen. Eine Schlechtwetter­phase wird sicher kommen.»

Das Highlight in der Badi Muri sei die 96 Meter lange Rutschbahn. Leider sei das Hüpfkissen Anfang Saison kaputtgegangen. «Doch wir gehen davon aus, dass es Ende Juni geflickt sein wird.» Die Wassertemperatur im Murianer Bad beträgt derzeit warme 27 Grad.

Seit dieser Saison sind die Parkplätze vor der Badi Muri nicht mehr gratis. Dies, weil der Gemeinderat flächendeckend die Bewirtschaftung aller öffentlichen Parkplätze umsetzt. Die erste Stunde ist gratis, kostenlos ist das Parkieren auch in der Nacht und am Wochenende. Abgesehen davon kostet das Parkieren einen Franken pro Stunde. «Die Parkuhr fällt zurzeit immer wieder aus, sehr zur Freude der Badi­gäste», erzählt Rebecca Mathys. Man habe dieses Problem bereits an die Gemeinde herangetragen. Generell hätten viele Besucher Verständnis für die Parkgebühren – «doch klar, es gibt auch solche, die nicht zufrieden sind.» Eines steht fest: Dem Wunsch, ins kühle Nass zu springen, steht eine Parkgebühr wohl kaum im Weg.

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

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