Muss der Töff-Fahrer ins Gefängnis?

Wer ohne gültigen Ausweis fährt, wird seit dem 1. Januar härter bestraft. Für einen 21-jährigen Töff-Fahrer aus dem Kanton Schwyz hat dies schwerwiegende Konsequenzen.

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Am Neujahrsabend kurz vor 22 Uhr fuhr ein 21-jähriger Mann auf der Spätzerenstrasse von Unteriberg nach Oberiberg. Beim Abbremsen verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und stürzte. Der junge Mann erlitt leichte Fussverletzungen. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten ins Spital.

Bei der Kontrolle der Ausweise stellten die Polizisten fest, dass der Lenker den erforderlichen praktischen Grundkurs nicht absolviert hatte. Der Lernfahrausweis war somit nicht mehr gültig. Der Fehlbare wird für dieses Vergehen bei der Staatsanwaltschaft Innerschwyz zur Anzeige gebracht.

Doppeltes Pech...

Erstens erlitt der Mann am ersten Tag des neuen Jahres Verletzungen. Zweitens wird seit dem 1. Januar 2012 das Fahren ohne erforderlichen Führerausweis nicht mehr als blosse Übertretung, sondern als Vergehen geahndet. Dem Motorradfahrer droht somit nicht nur eine Busse, sondern er muss auch mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren und/oder einer Geldstrafe von bis zu 360 Tagessätzen à maximal 3000 Franken rechnen, wie die Kantonspolizei Schwyz in einem Communiqué schreibt.

pd/rem

Silvesternacht ohne grössere Probleme

Die Silvesternacht verlief im Kanton Schwyz ohne spektakuläre Ereignisse. Die meisten Einsätze der Polizei wurden von betrunkenen oder angetrunkenen Personen hervorgerufen. Der Alkohol war Ursache von Stürzen, Streitereien und laut eingestellter Musik. Ausserdem griff die Kantonspolizei Schwyz in der Sylvesternacht in Brunnen und in Seewen je einen Hund auf, der vom Lärm der Raketen aufgeschreckt einen ruhigeren Platz suchte, um das Jahr 2012 zu beginnen.

pd