MUTTERTAG: Gerne wäre sie am Muttertag in ihrer Heimat

Am zweiten Maisonntag werden die Mütter besonders geehrt. Eine Italienerin aus Brunnen erzählt, was dieser Tag für sie bedeutet.

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Silvana Almeida mit ihren Zwillingen Michela (links) und Raffaella. (Bild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Silvana Almeida mit ihren Zwillingen Michela (links) und Raffaella. (Bild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Obwohl Italien nicht zu den ersten Ländern Europas gehörte, die diesen Tag zu Ehren der Mütter etabliert haben, hat er wohl in unserem Nachbarland heute eine der grössten Bedeutungen. So erfreute sich Silvana Almeida aus Brunnen ganz besonders, als ihre erste Tochter Gabriella am 8. Mai 1993, einen Tag vor dem Muttertag, zur Welt kam. «Ich war überglücklich, einen Tag nach der Geburt bereits zum Kreise der gefeierten Mütter zu gehören», erinnert sich die 43-Jährige. Heute ist sie dreifache Mutter, 2001 kamen die Zwillinge Michela und Raffaella dazu. Ihr Ehemann Fernando wird sie am Sonntag mit besonders viel Liebe bekochen. «Vielleicht bekomme ich von ihm und den Kindern gar noch das eine oder andere Geschenklein», vermutet sie.

Grosses Gelage
Gerne würde Silvana Almeida diesen Tag im Kreise ihrer Familie, in Caserta, im Süden Italiens, verbringen. Doch die Reise ist zu weit. «Bei uns beginnt der Muttertag mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Dann treffen sich meine drei Schwestern mit ihren Familien bei meinen Eltern», erzählt sie. «Meine Mutter wird stundenlang in der Küche stehen. Sie kocht für alle, nicht weil sie muss, sondern weil sie dies gerne tut.» Das Abwaschen und Aufräumen werde anschliessend von den Kindern übernommen. Alle Frauen würden beschenkt aber das gemütliche Beisammensein stehe absolut im Vordergrund.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.