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NACHWUCHS: Neue Filmpreise für die Innerschweiz

Dem Innerschweizer Filmschaffen soll mehr Geld und Anerkennung zuteilwerden. Die Albert-Koechlin-Stiftung vergibt daher insgesamt 700'000 Franken.
Kreative Filme sind gefragt: Eine Kamera steht auf einem Stativ neben der Rigi Hochflue. (Bild: Keystone / Anthony Anex)

Kreative Filme sind gefragt: Eine Kamera steht auf einem Stativ neben der Rigi Hochflue. (Bild: Keystone / Anthony Anex)

Die Stiftung vergibt alle zwei Jahre die Verleihung von Filmpreisen im Wert von 600'000 Franken sowie einen jährlichen Nachwuchs-Kurzfilmwettbewerb für 110'000 Franken.

Die Rahmenbedingungen für Filmschaffende in der Innerschweiz seien schwierig, teilte die Albert Koechlin Stiftung am Mittwoch mit. Aufgrund fehlender kantonaler Beiträge flössen Filmförderungsgelder des Bundes vorwiegend in andere Regionen. Eine der Folgen davon sei die Abwanderung Filmschaffender in andere Regionen.

Mit einer neuen Filmpreisverleihung will die Stiftung Filme aus der Innerschweiz, die in den letzten zwei Jahre vor der jeweiligen Preisübergabe entstanden sind, auszeichnen. Vorgesehen sind gegen 12 Prämierungen in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Animation und Kurzfilm. Sie schliessen drei bis vier Spezialpreise wie etwa für Kamera, Drehbuch und Schnitt ein. Die Preissumme beträgt total rund 600'000 Franken.

Der Innerschweizer Filmpreis soll erstmals im Frühjahr 2017 verliehen werden. Die Ausschreibung startet im Juni 2016.

Unterstützung für Erst- und Zweitlinge

Daneben lanciert die Stiftung einen jährlichen Nachwuchs-Kurzfilmwettbewerb. Der Ideenwettbewerb solle zukünftige Filmschaffende am Anfang ihrer beruflichen Tätigkeit bei der Realisierung ihres ersten oder zweiten Filmes unterstützen, heisst es in der Mitteilung.

Er ist auf Kurzfilmprojekte sämtlicher Kategorien von unter 30 Minuten Länge angelegt. Auf der Basis eingereichter Exposés prämiert eine Jury vier Projekte mit je 15'000 Franken. In der anschliessenden Schlussrunde wird ein Projekt mit maximal 50'000 Franken zur filmischen Umsetzung unterstützt.

Eingabeschluss für die erste Ausschreibung ist am 30. November. Das Siegerprojekt soll am 16. Juni 2016 feststehen. Dessen Aufführung ist für die Innerschweizer Filmpreisverleihung im Frühling 2017 vorgesehen.

Die Ausschreibungen richten sich laut Mitteilung an Filmschaffende, die ihren Wohnsitz in den Kantonen Luzern, Schwyz, Nidwalden, Uri oder Obwalden haben. Die Preisträger werden von zwei unabhängigen Fachjurys ausgewählt. Darin sollen Personen aus Regie, Drehbuch, Produktion sowie Filmwissenschaft und Kulturjournalismus Einsitz nehmen.

Der Projektrat

  • Martino Froelicher, Projektleiter Albert Koechlin Stiftung (Vorsitz)
  • Albin Bieri, Vorsitz Innerschweizer Filmfachgruppe, Projektleiter Filmförderung Kanton Luzern
  • Edith Flückiger, Leiterin Studienrichtung Video HSLU Lukas Hobi, Vorstand Film Zentralschweiz, Filmproduzent
  • Christoph Lichtin, Direktor Historisches Museum Luzern, Konsultativrat Kultur der Albert Koechlin Stiftung
  • Maria Müller, Vorstand Film Zentralschweiz, Filmemacherin
  • Christine Wyss, Kulturvermittlerin und Leiterin Geschäftsstelle Kulturkommissionen Kanton Bern, (Berner Filmpreis)

sda/rem

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