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Nächste Woche geht es um Buttets Zukunft als Vize

Affäre Am Tag, nachdem Vorwürfe gegen ihren Walliser Nationalrat und Vizepräsidenten Yannick Buttet die CVP durchgeschüttelt haben, herrschte angespannte Ruhe. «Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten», sagte der Unterwalliser CVP-Präsident Serge Métrailler. Man wolle nun die Justiz ihre Arbeit machen lassen. Die Vorwürfe gegen Buttet seien aber auf jeden Fall «sehr schwerwiegend». Sollten sich diese bestätigen, dann bestehe auf jeden Fall Handlungsbedarf, so Métrailler. Derzeit sei ein Parteiausschluss aber kein Thema.

Das elfköpfige Präsidium der CVP Schweiz wird sich kommende Woche mit dem Fall beschäftigen. Dabei geht es um die Frage, ob Buttet sein Amt als Vizepräsident behalten kann. Derzeit ist der 40-Jährige vom Amt suspendiert. Die Affäre könnte am Dienstag auch Thema in der CVP-Bundeshausfraktion sein.

Buttet soll eine Ex-Geliebte während Monaten bedrängt haben und in der Nacht zum 19. November an ihrem Wohnort aufgetaucht sein. Die Frau alarmierte die Polizei. So schilderte es die Zeitung «Le Temps». Gesichert ist, dass gegen Buttet ein Strafverfahren läuft. Die Walliser Staatsanwaltschaft hat aufgrund der Enthüllungen eine Untersuchung wegen Amtsgeheimnisverletzung eröffnet, wie sie gestern auf Anfrage mitteilte. (bär)

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