NARRENMESSE: Verbot der Narrenmesse verärgert Schwyzer

Das bischöfliche Verbot für eine Narrenmesse in Schwyz schlägt hohe Wellen. Der Schwyzer Pfarrer sucht einen Ausweg. Und erhält Sukkurs von geistlichen Kollegen.

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Der verlängerte Arm des Bischofs ist stärker als die Anziehungskraft des Gotteshauses. (Karikatur Jals)

Der verlängerte Arm des Bischofs ist stärker als die Anziehungskraft des Gotteshauses. (Karikatur Jals)

Am Fasnachtssonntag sollte in Schwyz eigentlich die zweite Narrenmesse stattfinden. Vitus Huonder, der Bischof von Chur, hat diese jedoch gestoppt. «Der Generalvikar hat mir mündlich ein Verbot erteilt. Aber in seinem Schreiben steht lediglich geschrieben, dass keine Guuggenmusig und Fasnachtsgewänder in der Kirche geduldet werden», sagt Pfarrer Müller.

«Wir halten uns daran», so Müller. «Sehr viele Leute regen sich aber grausam über das Verbot auf.» Müller will auf alle Fälle eine etwas andere Messe zelebrieren. Was in Schwyz offenbar nicht sein darf, wird andernorts seit vielen Jahren mit grossem Erfolg durchgeführt. Am Fasnachtssonntag findet etwa in Ingenbohl-Brunnen seit vielen Jahren ein spezieller Gottesdienst statt. Pfarrer Jürg Turnheer meint zum Verbot in Schwyz: «Am Gottesdienst ist garantiert nichts auszusetzen.»

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der «Neuen Schwyzer Zeitung».