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NATIONALFEIERTAG: Feuern bleibt weiterhin verboten

Trotz sinkender Temperaturen und Niederschlägen in den letzten Tagen hat sich die Waldbrandsituation nicht massgeblich entschärft. Die Kantone Obwalden und Zug halten an ihren Feuerverboten fest.
Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen dürfte das Feuerverbot in Obwalden bestehen bleiben. (Bild: Keystone)

Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen dürfte das Feuerverbot in Obwalden bestehen bleiben. (Bild: Keystone)

Dies geht aus einer Mitteilung des Obwaldner Feuerwehrinspektorats hervor. Da gemäss offiziellen Wetterprognosen in den nächsten Tagen zwar nicht mehr mit so hohen Temperaturen zu rechnen ist und möglicherweise auch einzelne Regenschauer vorkommen können, bleibe es in den Wälder wegen den prognostizierten Westwinden weiterhin sehr trocken. Aus diesen Gründen würde das Feuerverbot im Wald und am Waldrand weiterhin bestehen bleiben, so die Mitteilung.

Für das Abbrennen von privatem Feuerwerk ist ein Sicherheitsabstand zu Wäldern von mindestens 200 Metern unbedingt einzuhalten. Im Hinblick auf den bevorstehenden Nationalfeiertag am kommenden Samstag werde am Mittwoch nochmals eine Lagebeurteilung vorgenommen. Sollte sich die Wetterlage nicht gross verändern, ist damit zu rechnen, dass das Feuerverbot im Wald und am Waldrand aufrecht erhalten bleibt.

Zug: Nur Grillieren in Gärten erlaubt

Am Montag teilten die Zuger Gebäudeversicherung und die Direktion des Innern mit, dass das Abbrennen von Feuerwerk in Zug verboten bleibt. Zudem gilt ein absolutes Verbot für das Entfachen von Feuern in der offenen Landschaft, im Wald und in der Nähe von Wäldern. Die Verbote seien aufgrund der aktuellen Wettersituation und der Prognosen für die kommenden Tage in Absprache mit dem Amt für Wald verfügt worden, heisst es in der Mitteilung.

Erlaubt ist im Kanton Zug einzig das Grillieren in Gärten, auf Terrassen oder auf Balkonen mit Gas- oder Holzkohlengrill sowie in festen Cheminées. Der Forstdienst und die Gemeinden wurden angewiesen, die Einhaltung der Verbote zu kontrollieren.

HINWEIS: Die detaillierte Lage in den anderen Kantonen: www.waldbrandgefahr.ch

Uri warnt vor Inhaltsstoffen

Feuerwerke sind schön anzusehen, würden aber die Umwelt und bergen Unfallrisiken belasten. Ein sorgfältiger Umgang sei daher angezeigt. Dies schreibt die Urner Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion.

Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat einen Bericht veröffentlicht, der der Frage nachgehe, welche Stoffe in den Feuerwerken eine Auswirkung auf den menschlichen Körper hätten. Die gefährlichsten Schadstoffe wie Blei, Quecksilber und Arsen seien in Feuerwerkskörpern verboten. Dennoch sei es ein regelrechter Chemie-Cocktail, der mit jeder Rakete in den Himmel geschossen wird.

Der grösste Teil der rund 500 Tonnen an pyrotechnischen Sätzen, die jährlich in der Schweiz abgebrannt werden, besteht aus Schwarzpulver, Perchloraten, Nitraten, Aluminium und Magnesium. Hinzu kommen die flammenfärbenden Zu-sätze aus Barium, Strontium und Kupfer, die die schönen Farben hervorzaubern.

Das, was letzlich in der Luft zurückbleibe, seien bis zu 360 Tonnen Feinstaub. Zudem werde geschätzt, dass rund 100 Tonnen an metallischen Stäuben freigesetzt werden, wovon aber kaum krebserregende oder anderweitig problematische Metalle dabei sind. Schwefelwasserstoffe und weitere Substanzen werden zwar wegen ihres Geruchs nach verfaulten Eiern gut wahrgenommen. Es werden davon aber nur relativ kleine Mengen freigesetzt.

Gesunde Menschen müssen wegen der Auswirkungen von Feuerwerken nicht mit gesundheitlichen Problemen rechnen, heisst es in der Mitteilung weiter. Anders sehe es bei kranken Menschen aus. Vor allem die hohe Feinstaubbelastung könne ihnen Probleme bereiten. Feuerwerke führen überdies wegen des grossen Lärms auch zu einem erhöhten Stress bei Tieren und können bei Zuschauern Gehörschäden hervorrufen.

pd/kst

pd/sda/kst

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