NATIONALSTRASSEN: Bundesgelder für Zentralschweizer Strassen

Der Bund plant im laufenden Jahr Investitionen von 2,15 Milliarden Franken in das Nationalstrassennetz. Bei den Zentralschweizer Kantonen profitiert Obwalden am meisten.

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Der Bund investiert auch in Zentralschweizer Strassen. (Symbolbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Der Bund investiert auch in Zentralschweizer Strassen. (Symbolbild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Knapp eine Milliarde soll in den Bau von neuen Abschnitten fliessen, der Rest ist für den Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes vorgesehen, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilt.

Voraussichtlich wächst das Nationalstrassennetz voraussichtlich um 26 Kilometer. Profitieren werden auch bereits begonnene Neubauporjekte wie zum Beispiel die Brünigstrasse im Kanton Obwalden und die A4 im Kanton Zug.

1,185 Milliarden
Der Kanton Obwalden erhält mit 45,6 Millionen Franken einen der grössten Kredite vom Bund. Am meisten Geld fliesst in die Kantone Wallis (232,7 Millionen) und Bern (229,5 Millionen).

Für Ausbau und Unterhalt der in Betrieb stehenden Nationalstrassen hat das Parlament 1,185 Milliarden Franken bereitgestellt. Diese Gelder stammen aus der Spezialfinanzierung Strassenverkehr. Investiert wird in total 403 Projekte, zum Beispiel in die A2 zwischen Seedorf und Erstfeld in Uri.

ana/ap