Natureisfeld als Verlustgeschäft

Ein Privater macht seit Jahren die Sihlsee-Eisfläche der Öffentlichkeit zugänglich. Die letzte Eissaison war anders als frühere.

Drucken
Teilen
Louis Schönbächler mit seiner Spezialkonstruktion für die Schneereinigung auf dem Eisfeld. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Louis Schönbächler mit seiner Spezialkonstruktion für die Schneereinigung auf dem Eisfeld. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

«Wir hatten diesen Winter nur etwa 12'000 Besucher. Also rund dreimal weniger als in früheren Jahren», sagt Louis Schönbächler. Er betrieb in diesem Winter zum neunten Mal ein Natureisfeld auf dem Sihlsee. Diese geringe Besucherzahl erstaunt nicht: Das Eisfeld konnte erst am 23. Januar eröffnet werden und wurde am 14. Februar wieder geschlossen. «Bisher konnten wir das Eisfeld oft kurz nach Weihnachten eröffnen», sagt der Eismeister und ergänzt: «Unsere beste Zeit ist jeweils über Weihnachten und Neujahr.» Im Winter 2008/09 benutzten 30'000 Besucher das Natureisfeld, im vorletzten Winter waren es sogar deren 35'000.

Trotz Defizit soll der Eintritt gratis bleiben. «Ich hoffe, dass ich nächste Saison eine Zufahrtsbewilligung zum Eisfeld via Naturschutzgebiet bekomme», sagt der Eismeister. «Als Gegenleistung für die Bewilligung, das Eisfeld via Naturschutzgebiet zu betreten, mache ich für Pro Natura den Aushub für zwei Amphibienteiche.»

red.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.