NATURGEWALTEN: Hagelfront wirft Schatten auf die Obsternte

Das warme und schwüle Wetter sorgt im Kanton Schwyz für eine qualitativ hochstehende Obsternte. Nur der Hagel dämpft die Stimmung der Obstbauern.

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Fidel Kenel bei einem seiner havarierten Obstbäume. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

Fidel Kenel bei einem seiner havarierten Obstbäume. (Bild Irene Infanger/Neue SZ)

«So wie es aussieht wird es heuer eine sehr gute Obstqualität geben», sagt Fidel Kenel aus Arth. Das warme und schwüle Wetter sorge für das nötige Wachstum des Obstes. Nur die Hagelfront von letztem Donnerstag mag das gute Gedeihen des Obstes überschatten. «Wenn der Hagel nicht gewesen wäre, hätte ich gesagt, die diesjährige Ernte sei super», so Kenel. Natürlich nur, wenn das Wetter weiterhin so bestehen bleibt und keine Kaltfront aufzieht, fügt er sogleich hinzu.

Laut Landwirt Kenel sei der Hagel so stark gewesen wie das letzte Mal im Jahre 1992, als er noch keine Hagelnetze hatte. Vor allem die Grafensteiner Äpfel, die nicht geschützt sind, hat es zum Teil sehr stark getroffen. Einige kann man vielleicht noch für die Herstellung von Most gebrauchen. Der Grossteil wird aber verfaulen. Auch bei den Zwetschgen und den Birnen hat der Hagel teilweise seine Spuren hinterlassen.

Irene Infanger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.