NATURGEWALTEN: Heftige Gewitter richten viel Schaden an

Heftige Gewitter haben in der Nacht zum Freitag eine Phase mit kühleren Temperaturen eingeleitet. Aus Ausserschwyz und aus Appenzell wurden Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen gemeldet.

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(Symbolbild EQ)

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Am heftigsten war der Gewitterregen entlang den Voralpen und in Teilen der Alpen, wie MeteoSchweiz auf Anfrage sagte. In Meiringen im Berner Oberland wurden 49 Liter pro Quadratmeter gemessen. In Engelberg waren es 37 Liter und auf dem Säntis in der Ostschweiz 33 Liter. 

Viel Arbeit für die Feuerwehren gab es in March und Höfen im Kanton Schwyz. In Wollerau mussten Wasserschäden behoben und ein Bahnübergang von herangespültem Geröll befreit werden. In Feusisberg-Schindellegi und in Tuggen kam es ebenfalls zu Überschwemmungen, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte. Im Appenzeller Vorder- und Mittelland mussten die Feuerwehren in mehreren Gemeinden überflutete Keller und Garagen auspumpen. In Walzenhausen zog sich ein Bauer beim Hantieren mit dem vom Blitz beschädigten Sicherungskasten Verbrennunen zu. Zudem kam es zu mehreren Strassen- und Streckenunterbrüchen.

Die Wetteraussichten für das Wochenende bleiben durchzogen. Nach dem Durchzug einer Front kann im Norden nur noch mit Temperaturen von 18 Grad gerechnet werden. Die Schneefallgrenze dürfte gegen 2000 Meter sinken. Von Schafskälte mochte man bei MeteoSchweiz aber nicht sprechen. Nach veränderlichem und zum Teil regnerischem Wetter dürfte es ab Dienstag langsam wieder aufwärts gehen, wie ein Meteorologe sagte.

ap