Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

NATURSCHUTZ: Am Zürichsee erhält das Pfäffiker Ried einen neuen Schilfgürtel

Das Ufer des Zürichsees bei Pfäffikon soll wieder eine Schilflandschaft werden. In diesem Winter wird in einem Teil des Rieds ein Steinriff und dahinter ein Flachufer aufgebaut, auf dem im Frühling 2017 ein Schilfgürtel gepflanzt wird.
Lastwagen um Lastwagen transportieren in diesen Tagen Erdmaterial ins Pfäffiker Ried, um die weggespülten Flachufer wieder zu ersetzen. (Bild: PD)

Lastwagen um Lastwagen transportieren in diesen Tagen Erdmaterial ins Pfäffiker Ried, um die weggespülten Flachufer wieder zu ersetzen. (Bild: PD)

Die Umweltorganisation Stiftung Frauenwinkel hat am Freitag über die total zwei Millionen Franken teuren Arbeiten informiert. Das Seeufer werde über eine Länge von 250 Metern ökologisch aufgewertet, teilte sie mit. Zudem werde der angrenzende Riethofbach auf einer Strecke von 270 Metern aus seiner Betonschale befreit.

Seit Anfang September wird im Pfäffiker Ried mit schweren Baumaschinen gearbeitet. Mit Lastwagen und Bagger wird Erdmaterial im See platziert, das das weggespülte Flachufer ersetzen soll. Auf dem neuen Flachufer wird dann der neue Schilfgürtel gepflanzt.

30 Meter vom Ufer entfernt wird im See ein Steinriff geschüttet. Dieses soll die von Wind und Schiffen verursachten Wellen brechen, so dass das neu angelegte Ufer keinen Schaden nimmt.

Ein ähnliches Projekt hatte die Stiftung Frauenwinkel bereits im westlichen Teil des Pfäffiker Rieds 2012 bis 2013 realisiert. Diese Art ökologische Aufwertung habe sich bewährt, teilte die Stiftung mit.

Im Rahmen der aktuellen Arbeiten musste auch aufwendig der Japanische Staudenknöterich, der sich angesiedelt hatte, entfernt werden. Die schnell wachsende Problempflanze ist ein Neophyt und musste ausgebaggert werden, da ein Herbizideinsatz in Wassernähe nicht erlaubt ist.

Bei diesen Arbeiten stiess die Stiftung Frauenwinkel auf eine alte Kehrichtdeponie aus den 50er-Jahren. Diese zuvor nicht bekannte Altlast musste ebenfalls ausgebaggert werden. (sda)

Damit nicht erneut alles vom Wellenschlag zerstört werden kann, 30 Meter im See draussen ein massives Steinriff geschüttet. (Bild: PD)

Damit nicht erneut alles vom Wellenschlag zerstört werden kann, 30 Meter im See draussen ein massives Steinriff geschüttet. (Bild: PD)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.