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NATURSCHUTZ: Neue «Spielregeln» auf der Ibergeregg

Seit dem 1. Dezember gelten im Naturschutzgebiet Ibergeregg neue Regeln für Wintersportler. Dafür braucht es auch neue Tafeln.
Neue Signalisation für das Naturschutzgebiet Ibergeregg (Bild: PD)

Neue Signalisation für das Naturschutzgebiet Ibergeregg (Bild: PD)

Das kantonale Naturschutzgebiet Ibergeregg besteht seit dem 1. Januar 2009. Die Schutzverordnung für das Gebiet schreibt vor, dass es jeweils vom 1. Dezember bis zum 30. März nur auf den im Nutzungsplan bezeichneten Korridoren und in der Zone für Wintertourismus betreten werden darf. Auf den 1. September setzte das Umweltdepartement des Kantons Schwyz eine Teilrevision des Nutzungsplans in Kraft.

Neue Signalisation für das Naturschutzgebiet Ibergeregg (Bild: PD)

Neue Signalisation für das Naturschutzgebiet Ibergeregg (Bild: PD)

Neue Korridore

Mit dieser wurden in den Gebieten Bögliegg und Spätzeren zwei kurze Winterkorridore neu geschaffen und in den Gebieten Amselspitz und Höchgütsch-Spital der Verlauf zweier Korridore geändert. Dadurch ergab sich die Notwendigkeit, die Routenkarten auf den im Schutzgebiet aufgestellten Informationstafeln anzupassen. Die Tafeln wurden deshalb für wenige Tage entfernt, neu gedruckt und vor kurzem wieder vor Ort angebracht. Von den Änderungen sind auch Schneeschuhrouten betroffen. Sie werden neu ausgesteckt. Ganz neu aufgestellt werden derzeit auch grosse Übersichtstafeln. Mit diesen wird nicht nur über die öffentlich begehbaren Korridore und Wege, sondern auch über die Entstehungsgeschichte und die Naturwerte des Gebietes informiert. Es wird auf die im Schutzgebiet geltenden Verhaltensvorschriften hingewiesen und deren Funktion erklärt.

Schutz vor Tieren

Seit wenigen Tagen gilt im Naturschutzgebiet Ibergeregg wieder das Korridorgebot. Es hat zum Ziel, die im Winter besonders störungsempfindlichen Wildtiere, insbesondere das Auerhuhn und die anderen im Gebiet lebenden Arten von Raufusshühnern (Birk- und Haselhuhn), vor übermässiger Störung zu schützen. Deshalb ist es wichtig, dass sich Skitourenfahrer, Schneeschuhläufer und andere Erholungssuchende im Winter an die zulässigen Routen halten. Korridore und Schneeschuhrouten sind auf den Tafeln an den Schutzgebietseingängen angezeigt und vor Ort markiert.

pd/rem

Damit Tiere auf der Ibergeregg nicht von Wintertouristen gestört werden, braucht es neue Regeln. (Bild: Keystone)

Damit Tiere auf der Ibergeregg nicht von Wintertouristen gestört werden, braucht es neue Regeln. (Bild: Keystone)

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