NEUE RICHTLINIEN: 1.-August-Feuerwerk: Kaufverbot für Kinder

Kinder unter zwölf Jahren dürfen keine «Frauenfürze» mehr kaufen. Schuld ist die EU. Ein Luzerner Feuerwerksexperte spricht von einem Verhältnisblödsinn.

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«Frauenfürze» dürfen nicht mehr an Kinder unter 12 Jahren verkauft werden. (Bild Edi Wismer/Neue LZ)

«Frauenfürze» dürfen nicht mehr an Kinder unter 12 Jahren verkauft werden. (Bild Edi Wismer/Neue LZ)

Das ist explosiv: Genau einen Monat vor dem 1. August hat die Schweiz ihre Sprengstoffverordnung geändert und diese den EU-Richtlinien angepasst. Die Folge: Neu dürfen Feuerwerkskörper wie «Frauenfürze» oder «Bengalische Zündhölzer» nicht mehr an Kinder unter 12 Jahren verkauft werden. Wer einen «Zuckerstock» kaufen will, muss gar 16 Jahre alt sein.

Die Verkaufsgeschäfte haben sich vorbereitet. Neu werden Feuerwerksartikel an Jugendliche nur noch gegen Ausweis abgegeben. Toni Bussmann, Inhaber der Feuerwerksfabrik Bugano AG in Neudorf, findet die neue Verordnung übertrieben. «Das ist ein Verhältnisblödsinn. Eine derartige Bevormundung müsste nicht sein. Hier werden verschiedene Feuerwerksartikel in ein und denselben Topf geworfen.»

Daniel Regli/Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.