Neuer Entwässerungplan für die Obere March

Wiederkehrende Hochwasser gefährden die wirtschaftliche Nutzung der Oberen March im Kanton Schwyz. Nun liegt ein neuer Entwässerungsplan vor.

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Zur Bewirtschaftung von Siedlungs- und Landwirtschaftsflächen braucht es ein Entwässerungsmanagement. (Bild: PD)

Zur Bewirtschaftung von Siedlungs- und Landwirtschaftsflächen braucht es ein Entwässerungsmanagement. (Bild: PD)

Ausgangspunkt für die Gewässerplanung im gemeinde- und kantonsübergreifenden Einzugsgebiet sind wiederholte Überflutungen im Siedlungsgebiet von Tuggen durch den Tuggenerkanal und seine Seitengewässer.

Rechtliche Grundlagen verpflichten die Gemeinden zu einer Generellen Entwässerungsplanung (GEP). Dabei würden die Gemeinden im Gebiet Obere March von den Kantonen Schwyz und St. Gallen unterstützt, teilte das Schwyzer Umweltdepartement am Donnerstag mit.

Zur Bewirtschaftung von Siedlungs- und Landwirtschaftsflächen braucht es ein Entwässerungsmanagement. (Bild: PD)

Zur Bewirtschaftung von Siedlungs- und Landwirtschaftsflächen braucht es ein Entwässerungsmanagement. (Bild: PD)

Während drei Jahren haben verschiedene Gremien an der Regionalen Entwässerungsplanung Obere March (REP OM) gearbeitet. Diese schlägt 19 konkrete Massnahmen vor, um nachhaltige Schutzziele zu erfüllen.

Die grössten Schwachstellen im Hochwasserschutz bilden Brücken oder Durchlässe. Ziel ist eine Entschärfung der Situation in den Siedlungsgebieten und in den natürlichen Flächen. Dafür soll unter anderem ein Entlastungsstollen realisiert werden.

Weitere Mängel zeichneten sich unter anderem bei den Abwasserleitungen ab. Ziel ist es, mit technischen Massnahmen die Qualität der Gewässer zu verbessern.

Der Entwässerungsplan liegt nun während 30 Tagen öffentlich auf, danach wird er der Regierung zum Erlass vorgelegt.

sda

Hinweis:
Die Massnahmen sind unter www.sz.ch/umwelt aufgeschaltet.