NFA-Geberkanton Schwyz stöhnt unter der Last

Voraussichtlich 110,5 Mio. Franken muss der Kanton Schwyz im kommenden Jahr an den Finanzausgleich (NFA) zahlen; 26,5 Mio. Franken oder 32 Prozent mehr als in diesem Jahr. Nach Ansicht des Schwyzer Finanzdirektors Kaspar Michel ist damit die Grenze erreicht.

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Kaspar Michel, Vorsteher des Schwyzer Finanzdepartementes. (Bild: Daniela Bellandi / Neue SZ)

Kaspar Michel, Vorsteher des Schwyzer Finanzdepartementes. (Bild: Daniela Bellandi / Neue SZ)

Die Gesamtbelastung durch den NFA entspreche fast einem Zehntel des Gesamtaufkommens des Schwyzer Staatshaushalts, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Zusammen mit dem drohenden Ausfall der Gewinnausschüttung der Nationalbank seien die Auswirkungen auf Voranschlag und Finanzplan schwerwiegend.

Auch in den kommenden Jahren sei nicht mit einer Reduktion der NFA-Beiträge zu rechnen. Handlungsbedarf zu einer neuen Justierung des Ausgleichs und vorab zur Begrenzung der teils enormen finanziellen Verpflichtungen sähen heute lediglich die Geberkantone. Schwyz sei ein Opfer seines Erfolges, der auf bescheidenen Ausgaben und attraktiven Steuern beruhe.

sda