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20 Feuerwehrleute verabschieden sich im Kanton Nidwalden aus Dienst

Am Freitag fand der 8. Nidwaldner Feuerwehrtag statt. Dabei wurden auch 20 Feuerwehrleute verabschiedet.
Richard Greuter
Am 8. Feuerwehrtag verabschiedeten sich 20 Feuerwehrmänner aus ihrem Dienst. Feuerwehrinspektor Toni Käslin (Bildmitte) beim Grill.Bild: Richard Greuter (Stans, Fr. 14. Juni 2019)

Am 8. Feuerwehrtag verabschiedeten sich 20 Feuerwehrmänner aus ihrem Dienst. Feuerwehrinspektor Toni Käslin (Bildmitte) beim Grill.Bild: Richard Greuter (Stans, Fr. 14. Juni 2019)

Stans  «Es freut mich, dass ihr Zeit gefunden habt, das Geleistete eurer Kollegen zu würdigen», sagte OK-Chef Marco Blättler von der Stützpunktfeuerwehr Stans am 8. Nidwaldner Feuerwehrtag. Rund 100 ehemalige und aktive Feuerwehrleute trafen sich am vergangenen Freitag im Senkel zur Verabschiedung ihrer Kollegen aus dem Feuerwehrdienst. Peter Meier, Geschäftsführer der Nidwaldner Sachversicherung, bedankte sich bei ihnen. Dabei erwähnte er den Druck aus Politik und Gewerbe und betonte, dass viele Tätigkeiten der Feuerwehr als «a fonds perdu» Leistungen angesehen werden. «Trotzdem: Das Milizsystem, das durch Feuerwehrfrauen und -Männer getragen wird, ist ein wichtiger Pfeiler in unserer Gesellschaft.»

Die meisten der Verabschiedeten leisteten 25 Jahre Dienst, einige bis zu 34 Jahre. An der Feier berichteten sie über Erlebnisse aus ihrer Dienstzeit. An den Brand des ehemaligen Restaurant Rickenbachli (Niederrickenbach) erinnerte sich etwa Edi Fischer aus Oberdorf, der damals mit den Ski im Haldigratgebiet unterwegs war. «Wir waren vier Feuerwehr-Rekruten, als wir vom Brand erfuhren. Wir legten sogleich Schläuche und begannen mit den Löscharbeiten», erinnerte sich Fischer, der 34 Jahre Dienst leistete. Ebenfalls 34 Dienstjahre verzeichnete Roland Hurschler aus Dallenwil. In Erinnerung blieb ihm ein spezieller Brand: «Ich war am Arbeiten, als ich einen Alarm erhielt, dass es bei mir zu Hause brennt.» Von einer amüsanten Erinnerung erzählte Adrian Scheuber: «Mein erster Einsatz als Kommandant war ein Brand im Gefängnis.»

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