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200 Nidwaldner Stimmen loben den Herrn

Am 26. Kirchengesangstag trafen sich die 12 Nidwaldner Kirchenchöre zum Singen und Lernen. Höhepunkt war eine Messe.
Edi Ettlin
In der Eucharistiefeier dirigiert Ruth Mory-Wigger die Nidwaldner Kirchenchöre. (Bild: Edi Ettlin (Wolfenschiessen, 11. November 2018))

In der Eucharistiefeier dirigiert Ruth Mory-Wigger die Nidwaldner Kirchenchöre. (Bild: Edi Ettlin (Wolfenschiessen, 11. November 2018))

Zum Kirchengesangstag, welcher alle vier Jahre stattfindet, hatte der Kirchenmusikverband Nidwalden eingeladen. Am Sonntagvormittag standen diverse Ateliers im Zentrum des Interesses. Die Themen reichten von Gregorianik über liturgische Tänze bis zur Stimmbildung.

«Das Programm ergab sich aus Themen, die beim Singen aufkommen», erläuterte Verbandsdirigentin Ruth Mory-Wigger. Das Angebot gehe mit der kirchenmusikalischen Entwicklung einher, die heute ein buntes Nebeneinander von gregorianischem Gesang, Jodel, Gospel oder eben auch Tanz ermögliche.

Begeisterung mit Herzblut weitergeben

Ruth Mory-Wigger ist es ein Anliegen, dass Sänger ihre Begeisterung für die Kirchenmusik auch an Jüngere weitergeben. So leitete sie am Gesangstag einen Generationenchor, in dem Chormitglieder mit ihren Grosskindern sangen. «Kirchenmusik ist kein aussterbendes Modell», ist Ruth Mory, die sonst den Stiftschor des Klosters Engelberg leitet, überzeugt. «Nur schon das ‹Amen› aus dem gesungenen ‹Vaterunser› ist doch ein kleiner erhebender Moment. So etwas wirkt stärkend für den Alltag.»

Besagtes «Amen» ertönte schliesslich am Höhepunkt des Gesangstages, der nachmittäglichen Eucharistiefeier, in der Pfarrkirche Wolfenschiessen. Das Programm, das unter anderem die dreistimmige «Missa brevis» von Alberik Zwyssig umfasste, war seit einem Jahr bekannt und wurde von den Nidwaldner Kirchenchören intensiv geübt.

Feierliche Chor-Messe zum Abschluss

In drei Gesamtproben fanden diese dann unter der Leitung ihrer Verbandsdirigentin zum rund 200-köpfigen Gesamtchor zusammen. Begleitet wurden sie von der Organistin Judith Gander-Brem. Diakon Arthur Salcher bedankte sich in seiner Predigt bei den Sängern dafür, dass sie der vorherrschenden «Ohne-mich-Mentalität» entgegenhielten. Weiter betonte er, dass der Chor in der Liturgie weder Verzierung noch Lückenfüller sei. Er habe im Gottesdienst die Aufgabe, den Gemeindegesang zu intensivieren und zu erweitern. Auf den Punkt gebracht hatte dies der Chor bereits selber in einer Strophe des Eröffnungslieds: «Gott loben, das ist unser Amt.»

Eine Liste mit Sängerinnen und Sängern, die für ihre langjährige Treue geehrt wurden, gibt es auf der Website www.kmv-nw.ch.

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