70 Konzerte und ein frankophoner Schwerpunkt

Über 70 Konzerte stehen auf dem Programm der diesjährigen Stanser Musiktage (15.-21. April 2012). Musikalisch sind sie von Jazz und World Music, thematisch von frankophonen Interpreten geprägt. Spektakulär ist der Auftritt von 250 Saxofonisten auf dem Dorfplatz.

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Madjo - bei der Programmpräsentation der Stanser Musiktage 2011. (Bild: Archiv / Neue NZ)

Madjo - bei der Programmpräsentation der Stanser Musiktage 2011. (Bild: Archiv / Neue NZ)

Die Stanser Musiktage (SMT) präsentierten am Samstagabend das Programm der 18. Auflage des Festivals. Fast die Hälfte aller Konzerte im Hauptprogramm sind von französischer Provenienz oder von Musikern mit französischer Wahlheimat.

Zu hören sind unter anderem Françoiz Breut, Juliette, das Duo Jan Vaclac und Laurent Dujin, Maïa Vidal, Titi Robin, die aus Kamerun stammende Sandra Nkaké oder Fatoumata Diawara von der Elfenbeinküste.

Mit dem Cully Jazz Festival realisieren die SMT ein Gemeinschaftsprojekt: 250 Saxofonisten führen auf dem Dorfplatz ein Werk des Jazzmusikers Andy Sheppard auf. Drei Konzerte sind armenischen Musikern gewidmet: The Gurdjieff Ensemble, Tigran Hamasyan und Aram Bajakian. Aus New York reisen die Topformationen Medeski-Martin-Wood und Gato Loco an.

Programmiert sind in Stans 20 Premieren. Unter anderem präsentieren Tobias Preisig und Sara Buechi ihr Projekt «in Transit», und Joseph Bowie tut sich mit der Bigband der Hochschule Luzern zusammen. Im Jazzpavillon spielen hochkarätige Schweizer Bands. Zudem findet dort auch der Nachwuchswettbewerb mit der Verleihung des Credit Suisse Förderpreises statt.

sda