ABFALLPROBLEMATIK: Stans sagt Littering den Kampf an

Ein «Dräksak» soll künftig Passanten beim Bahnhof Stans davon abhalten, Abfall auf den Boden zu werfen. Bewährt sichs, will man das Angebot ausdehnen.

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Beim Bahnhof Stans steht bald ein «Dräksak». (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Beim Bahnhof Stans steht bald ein «Dräksak». (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Bahnhof Stans wird nicht nur von Bahnreisenden stark frequentiert, sondern auch von Jugendlichen. Leider hinterlassen sie manchmal unliebsame Spuren – vor allem im Bereich der Wendeltreppe. Trotz Polizei und Securitas lässt sich das Problem offenbar nicht aus der Welt schaffen. «Am Morgen ist der Boden teilweise mit Kehricht übersät», beobachtet Gemeinderat Gregor Schwander. «Dabei sind es überhaupt nicht immer die Jugendlichen, die achtlos Abfall auf den Boden werfen. Aber ich habe auch schon Erwachsene dabei ertappt.»

Der Stanser Gemeinderat will das Littering-Problem nun in der Öffentlichkeit thematisieren. Doch statt über Repression, Videoüberwachung und vermehrte Kontrollen will er über einen anderen Weg mehr Sauberkeit erreichen. Künftig soll ein Dräksak dafür sorgen, dass der Abfall nicht mehr auf dem Boden landet. Dafür und für die damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit hat der Gemeinderat 1200 Franken gesprochen.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.