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Abkühlung nach dem Buochser Alpsommer

Mit dem ersten Auftritt des Winters feierten die Buochser Älpler am Sonntag eine farbenfrohe Chilbi. Einer der Höhepunkte waren die Älplersprüche auf dem Dorfplatz.
Edi Ettlin
Ein Erinnerungsfoto mit dem Butzipaar, so zahm gab sich dieses aber nicht die ganze Zeit. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))

Ein Erinnerungsfoto mit dem Butzipaar, so zahm gab sich dieses aber nicht die ganze Zeit. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))

Dass sie am Sonntagmorgen zu den Regenschirmen greifen mussten, vermochte den Buochser Älplern die Festlaune nicht zu verderben. «Auch wenn der Regen noch etwas hätte warten können, kann nach dem aussergewöhnlichen Sommer niemand übers Wetter murren», sagte Hauptmann Christoph Gehrig. Damit sprach er die Wichtigkeit des Wassers für die Landwirtschaft an. Ein Thema, das auch Ehrenprediger Elmar Rotzer aus Ennetbürgen ins Zentrum der Festmesse gestellt hatte.

Einer, der es wissen muss, ist Patrick Risi, der als Vorsteller an der Chilbi die Schweizer Fahne schwang. Er betreute über Sommer das Milchvieh auf der Alp Iwi bei Giswil. «Wir hatten in jedem Trog genug Wasser und es gab viel Gras», zieht er trotz niederschlagsarmem Sommer positive Bilanz. Seit einem Monat steht das Vieh wieder wohlbehalten in den Ställen und auch mit der Obsternte dürfen die Bauern heuer zufrieden sein.

Nach dem Mittagessen zieht die Älplergesellschaft zur Dankandacht in die Kirche. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Pfarrer Josef Zwyssig begrüsst die Älpler zur Dankandacht. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Dankandacht in die Kirche. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Dankandacht in der Kirche. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Nach dem Mittagessen besuchen die Älpler die Dankandacht in der Kirche.Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018)
Wo andere zu Fuss gehen, nimmt das Butziweib natürlich das Velo. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Die Älplergesellschaft zieht auf den Dorfplatz ein. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Die Älplergesellschaft zieht auf den Dorfplatz ein. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Die Älplergesellschaft zieht auf den Dorfplatz ein. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Die Butzi haben noch Sperrmüll zu entsorgen. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Die Fahnenschwinger zeigen vor der «Krone», was sie drauf haben. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Vorsteller Patrick Risi hat seinen Auftritt als Fahnenschwinger. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Zum Fahnenschwingen gehört auch ein rechter Schnupf. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Das Butzipaar kümmert sich «fürsorglich» ums jugendliche Publikum. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Mit einer Statue werden Spenden gesammelt. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Zu den moderneren Aufgaben der Butzi gehört das Posieren für Handyfotos. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Hauptmann Christoph Gehrig (rechts) beobachtet das Treiben vom Balkon aus. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Die Älplerfrauen lauschen den Älplersprüchen. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Im Älplerspruch hat die ausdauernde Sommersonne eine Sprechrolle. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Die Älplerchilbi zog viel Publikum an. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
(Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Vom Butziwagen wird der Älplerspruch verkündet. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
Während dem Älplerspruch ist der Dorfplatz voll von Zuschauern. (Bild: Edi Ettlin (Buochs, 28. Oktober 2018))
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Farbenfrohe Älplerchilbi in Buochs

Nach der Erntedankandacht in der Kirche zogen die 28 Älplerbeamten und ihre Frauen angeführt vom Musikverein auf den Dorfplatz, wo sich eine grosse Zuschauerschar eingefunden hatte. Die Regenschirme durften nun Pause machen. Der Musikverein spielte seine Chilbitänzli, die Alphörner erklangen, die Vorsteller, Fähnriche und Bannerherren schwangen die Fahnen und das Butzipaar trieb seine Spässe.

Politik und Dorfgeschehen aufs Korn genommen

Mit der Ankunft des Butziwagens steuerte der Nachmittag seinem Höhepunkt zu. Zeit für die Älplersprüche aus der Feder von «Post-Sepp» Barmettler. Zum Auftakt beklagte die Betglocke höchstpersönlich, dass sie wegen Lärmklagen neuerdings erst um 6 Uhr «Bättä leytä» dürfe. Die von der Schifffahrtsgesellschaft stiefmütterlich behandelte Station Buochs, die Postauto AG und die marode Abdeckung des Dorfbachs boten weitere Angriffsflächen für Sticheleien. Ganz nach dem Motto «Traditionä feyrä und verweylä» ging der Tag am Abend mit dem Älplertanz in der Breitlihalle weiter.

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