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ABSTIMMUNG: Der Beckenrieder Lielibach wird für 28,5 Millionen Franken gezähmt

In der Gemeinde Beckenried wurde das Hochwasserschutzprojekt Lielibach deutlich angenommen. Es geht um 28,5 Millionen Franken.
Der Lielibach in Beckenried. (Archivbild NZ)

Der Lielibach in Beckenried. (Archivbild NZ)

Die Gemeinde Beckenried kann Schutzverbauungen beim Lielibach errichten, welche während der Rutschungen 2013 in Mitleidenschaft gezogen wurden. Hohe 78,5 Prozent haben gestern an der Urne einem entsprechenden Kredit über 28,5 Millionen Franken zugestimmt. 990 Stimmberechtigte legten ein Ja in die Urne, 271 ein Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 49,4 Prozent.

Seit mehreren Jahren ist im Gebiet Bodenberg oberhalb Beckenried ein Hangrutschgebiet aktiv. Verbauungen des Lielibachs wurden auf einer Länge von 500 Metern zerstört. Rutschbewegungen befördern in Portionen bis zu 1000 Kubikmeter Schutt in den Lielibach. Die Arbeiten beinhalten vor allem den Bau eines grossen Geschiebesammlers, welcher das Dorf vor dem enormen Geschiebepotenzial schützen soll. Sie dauern voraussichtlich bis 2029.

«Wir haben ein Ja erwartet, sind in dieser Deutlichkeit aber positiv überrascht, damit geht eine lange Planungszeit zu Ende», sagte ein erfreuter Gemeinderat Urs Christen dazu. «Die
Bevölkerung hat erkannt, dass Massnahmen nötig sind, und uns auf unserem Weg bestärkt.» Die hohen Investitionen von über 28 Millionen Franken seien relativ, da die Gemeinde nur etwa
einen Drittel übernehmen müsse und sich diese über zehn Jahre verteilten.

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