ABSTIMMUNG «LÜCKERTSMATT»: Buochs kann Wohnhaus Lückertsmatt sanieren

Die Buochser sprechen mit 1023 Ja- gegen 469 Nein-Stimmen den Kredit für die Sanierung des Wohnhauses «Lückertsmatt».

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Wohnhaus Lückertsmatt. Bild pd.

Wohnhaus Lückertsmatt. Bild pd.

Der Bau des 3-Familien-Hauses aus Holz geht auf das frühe 19. Jahrhundert zurück. Seit nunmehr 23 Jahren ist das Gebäude neben dem Gemeindehaus im Besitz der politischen Gemeinde Buochs. Nun steht eine grössere Renovation an. Die Stimmberechtigen der Gemeinde legten 1023 Ja-Stimmen in die Urne, womit ein Kredit von 575'000 für die Sanierung aufgewendet werden kann. 469 Buochser sprachen sich gegen das alte Wohnhaus aus.

Die politische Gemeinde hatte die Liegenschaft 1985 erworben, um sich Landflächen für allfällige spätere Bedürfnisse zu sichern. Der Kaufentscheid fiel damals ebenfalls an der Urne (927 Ja zu 338 Nein). Bis heute jedoch sind nie Begehren nach neuen Gebäuden für die öffentliche Verwaltung aufgetaucht. Und auch im Moment sei ein entsprechender Bedarf nicht ausgewiesen, sagt Präsidentin Helene Spiess.

Ganzheitliche Renovation
Die Beträge für das Sanierungsprojekt in vier Etappen hätte der Gemeinderat auch jeweils via Budget in eigener Kompetenz absegnen können - ohne den Stimmbürger fragen zu müssen. Doch das wollte man nicht. «Wir haben uns bewusst für eine ganzheitliche Renovation und den Weg an die Urne entschieden. Das ist aus unserer Sicht eine faire Lösung und für den Bürger transparenter», erklärt Helene Spiess.

So steht das «Lückertsmatt» nach wie vor an der Hauptstrasse und bietet drei Mietparteien eine Bleibe. Helene Spiess betont, dass der Unterhalt am Haus jeweils mit den Mieteinnahmen gedeckt werden konnte. «Die Gemeindekasse wird nicht belastet. Es ergibt sich letztlich ein Nullsummenspiel».


om/kst/ig