ABSTIMMUNG: Malterser sind glücklich mit dem Urnenmodell

Malters hat vor 50 Jahren die Gemeindeversammlung abgeschafft. Gemeindepräsident Ruedi Amrein erklärt, warum die Malterser damit glücklich sind.

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Ruedi Amrein, Gemeindepräsident von Malters. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Ruedi Amrein, Gemeindepräsident von Malters. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die 6500-Seelen-Gemeinde Malters im Kanton Luzern hat die Gemeindeversammlung schon vor 50 Jahren abgeschafft. Seither stimmen die Malterser über alle kommunalen Vorlagen an der Urne ab – und sind glücklich damit. Anders in Nidwalden, wo am 29. November über die Abschaffung der Gemeindeversammlung abgestimmt wird.

«Das System hat sich meines Erachtens bewährt», sagt Gemeindepräsident Ruedi Amrein im Interview. Das Urnenmodell habe gegenüber der Gemeindeversammlung gewichtige Vorteile: «Der Bürger ist viel zeitunabhängiger und kann innerhalb von drei Wochen abstimmen gehen. Das Urnenmodell ist weniger der Willkür ausgesetzt. An Gemeindeversammlungen kann man mit einer guten Rhetorik und organisiertem Aufmarsch eher den Verlauf eines Geschäftes beeinflussen.»

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.