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ABWASSER: Messstationen sollen ARA-Lecks aufspüren

An einigen Stellen sind die Abwasserleitungen im Kanton Nidwalden nicht ganz dicht. Wo genau, sollen jetzt Messungen zeigen.
Die ARA Rotzwinkel in Stansstad. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die ARA Rotzwinkel in Stansstad. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

«Immer, wenn im Frühling die Schneeschmelze den Grundwasserspiegel steigen lässt, spült es auch mehr Wasser durch die Röhren», stellt Ruedi Flury fest. Für den Chef der ARA (Abwasserreinigungsanlage) Rotzwinkel ein unverkennbares Zeichen, «dass das Leitungsnetz nicht ganz dicht ist». Das bestätigt auch Reto Kleinert, der beim kantonalen Amt für Umwelt zuständig für Entwässerungsfragen ist. «Besonders Schächte und Schachtanschlüsse sind an einigen Stellen undicht», sagt Kleinert.

Ans Abwassernetz der ARA Rotzwinkel sind die Gemeinden Stans, Stansstad, Oberdorf, Ennetmoos, Dallenwil und Wolfenschiessen angeschlossen. Um die Lecks lokalisieren zu können, werden nun an den Gemeindegrenzen acht stationäre Messstellen eingerichtet. Damit sollen präzis die Mehrkosten für Reinigung von sauberem Grundwasser den einzelnen Gemeinden zugeteilt werden können.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.

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