ÄLPLERKILBI BECKENRIED: Ambauen klagt letztmals am Abend

35 Mal hat er die Abigchlag an der Älplerkilbi von Beckenried verfasst und gelesen. Auch am Sonntag war Sepp Ambauens Auftritt der Höhepunkt des Abends.

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35 Jahre verfasste und las er die Abigchlag: Sepp Ambauen. (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

35 Jahre verfasste und las er die Abigchlag: Sepp Ambauen. (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Die Älpler von Beckenried dürfen als letzte Gemeinde im Kanton den Erntedank feiern. Überliefertes Brauchtum kam am Sonntag zur Entfaltung, Musik, Gesang, Betruf, Alphornblasen, Fahnenschwinger und das Treiben der «Butzis» amüsierten Jung und Alt. Eine Eigenheit der Beckenrieder Älplerkilbi ist die Darbietung der Nachmittags- und Abendklage. Während die Sprüche am Nachmittag Ereignisse aus dem Dorf und das Weltgeschehen aufs Korn nehmen, werden am Abend Erlebnisse und harmlose Untaten der Älplerbeamten ans Tageslicht gebracht.

Seit 35 Jahren schrieb Sepp Ambauen die fröhlichen Sprüche in traditioneller Weise. Nicht nur das Schreiben machte dem 54-Jährigen über all die Jahre Spass, auch im Vortragen bewies er seine Freude und Witzigkeit. Am Sonntagabend nun erklärte er nach 35 Jahren seinen Rücktritt.

Rosmarie Berlinger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.