Agglomerationsprogramm geht an Bund

Die Nidwaldner Regierung hat das Agglomerationsprogramm verabschiedet und beim Bund eingereicht. Es sei allerdings nicht in Stein gemeisselt und diene lediglich als Planungsinstrument, so Baudirektor Hans Wicki.

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Nidwalden rechnet bis 2030 mit rund 45'000 Einwohnern; 5000 mehr als heute. Das Agglomerationsprogramm dient als Koordinations-, Planungs- und Finanzierungsinstrument für die Entwicklung. Mit der Gesamtsicht sollen die Probleme der Agglomeration bezüglich Siedlung, Verkehr und Landschaft koordiniert, effizient und wirksam gelöst werden.

Ziel der geplanten 22 Massnahmenpakete des Agglomerationsprogramms sei die Erhöhung der Lebensqualität und der Attraktivität als Wohn- und Arbeitsort, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Aufgrund der öffentlichen Mitwirkung seien diverse Anpassungen vorgenommen worden.

Keine Änderungen gibt es im Gebiet des Entwicklungschwerpunktes Stans-West, obwohl sich verschiedene Anwohner kritisch geäussert haben. Die Regierung ist überzeugt, dass mit der geplanten Netzergänzung Stans-West ein wichtiger Beitrag zur Lösung der Verkehrsprobleme im Raum Stans geleistet werden kann.

Das Agglomerationsprogramm sei aber lediglich ein Planungsinstrument und nicht in Stein gemeisselt, wird Baudirektor Hans Wicki zitiert. Erst durch die vom Landrat zu genehmigenden Anpassung des Kantonalen Richtplanes werde es behördenverbindlich. Zudem könnten der Landrat respektive die Bürger bei gewichtigen Vorhaben über Projekt- und Finanzbeschlüssen mitreden.

sda