Agglomerationsprogramm zur Diskussion freigegeben

Nidwalden soll koordiniert wachsen und keinen Verkehrskollaps erleiden. Der Regierungsrat hat deshalb ein Agglomerationsprogramm erarbeitet. Nun hat die Bevölkerung das Wort.

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Baudirektor Hans Wicki vor einem Plakat zum Agglomerationsprogramm Nidwalden. Das Agglomerationsprogramm soll trotz starkem Bevölkerungswachstum eine nachhaltige, koordinierte Verkehrs- und Raumordnungspolitik in die Wege leiten. (Bild: Baudirektion Nidwalden)

Baudirektor Hans Wicki vor einem Plakat zum Agglomerationsprogramm Nidwalden. Das Agglomerationsprogramm soll trotz starkem Bevölkerungswachstum eine nachhaltige, koordinierte Verkehrs- und Raumordnungspolitik in die Wege leiten. (Bild: Baudirektion Nidwalden)

Bis 2030 dürften 12 Prozent mehr Menschen in Nidwalden leben als heute. Das Agglomerationsprogramm soll dafür sorgen, dass dieses Wachstum mit einem vertretbaren Landverbrauch und Mehrverkehr möglich wird.

Insgesamt listet das Agglomerationsprogramm 22 Massnahmen auf. Ein Schwerpunkt ist die haushälterische Bodennutzung. Erreicht werden soll dies etwa mit Siedlungsverdichtungen und Entwicklungsschwerpunkten. Die Landschaft und die Naherholungsgebiete sollen erhalten bleiben.

Der öffentliche Verkehr soll ausgebaut werden. Projekte sind eine S-Bahn-Haltestelle in Stans/Bitzi und ein doppelspuriger Bahntunnel in Hergiswil. Auch das Strassennetz braucht punktuelle Erweiterungen. Zum Agglomerationsprogramm gehören aber auch Tempo-30- Zonen und neue Velowege.

sda