AGRARFREIHANDEL: Nidwalden begrüsst Bilanzreserve

Der Bundesrat will die Folgen eines möglichen Agrarfreihandels mit Begleitmassnahmen abfedern. Der Nidwaldner Regierungsrat begrüsst dies, zweifelt aber daran, ob genügend Mittel zur Verfügung gestellt werden können.

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Der Bundesrat schlug vor, jährlich 400 Millionen Franken beiseite zu stellen und mit dieser Bilanzreserve Begleitmassnahmen zu finanzieren. Die für ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU und ein WTO-Abkommen gedachte Reserve soll 2009 bis 2016 mit Zolleinnahmen auf Agrarprodukten und Lebensmitteln geäufnet werden.

Wie der Nidwaldner Regierungsrat am Mittwoch mitteilte, wertet er die Pläne als konsequenten Schritt. Der Freihandel werde zu grossen finanziellen Einbussen im Landwirtschaftssektor führen.

sda