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«Alpä-Bachelor» unterhält mit Überraschungen

Beim «Jungen Ennetmoos» läuft der Countdown für die neue Theaterproduktion. Am Donnerstag ist Premiere.
Rosmarie Berlinger
Die Kandidatinnen warten auf den grossen Moment. (Bild: Rosmarie Berlinger (Ennetmoos, 16. Oktober 2019)

Die Kandidatinnen warten auf den grossen Moment. (Bild: Rosmarie Berlinger (Ennetmoos, 16. Oktober 2019)

Nun ist auch das ländliche Ennetmoos vom «Bachelor»-Fieber angesteckt. Dies dank seiner Jugendorganisation «Junges Ennetmoos». Mit der neuen Produktion «Alpä-Bachelor», einem Lustspiel von Maya Gmür, erinnert das Stück natürlich an die zu diesem Thema laufende Sendung im Schweizer Privatfernsehen. Ruedi Z’Rotz vom dreiköpfigen Regie-Team ruft dabei in Erinnerung, dass Ennetmoos vor nicht allzu langer Zeit mit einem jungen Einheimischen in der Show vertreten war. Doch dieses Argument sei nicht ausschlaggebend für die Wahl dieses Stücks gewesen, erzählt Z’Rotz. «Vielmehr ist es der Inhalt der Geschichte, der perfekt zu unserem Spielerteam passt.»

Das Gezeigte entspricht der Aktualität, eignet sich vorzüglich für ein junges Ensemble, bietet Spektakel und stimmungsvolle Unterhaltung. Auch behält es Spannung bis zum überraschenden Schluss. Mit dem gut zweistündigen Lustspiel in drei Akten kommt das «Junge Ennetmoos» einmal mehr seinem Ruf nach, als Sprungbrett für das «Grosse Ennetmooser Theater» zu dienen. Die Theateraufführung ist aber auch seit Jahren fest im bunten Jahresprogramm der Organisation verankert, schreibt Präsident Fabian Durrer im Vorwort zur neuen Produktion. «Mit vollem Tatendrang bringen die elf spielfreudigen Darstellerinnen und Darsteller den ‹Alpä-Bachelor› auf die Bühne.»

Zum Inhalt: In einer Villa in den Bergen soll der Schauplatz der neuen Fernsehsendung installiert werden. Der sehr spezielle Regisseur Pascal (Dominik Barmettler) und sein Kameramann Bruno (Sebastian Gander) haben eine vermeintlich gute Idee, mit dieser Sendung den Durchbruch in ihrer Karriere zu schaffen. Zahlreiche Kandidatinnen sehnen dem grossen Auftritt ihres eventuellen Traummannes entgegen. Die Stimmung steigert sich zusehends, bis die Meldung eintrifft, dass die Bahn, die zum Berg fährt, von einer Panne betroffen ist.

Auch vom Bachelor werden die Veranstalter mit negativen Nachrichten überrascht. Folglich verliert das Abenteuer sein gut vorbereitetes Konzept, die Situation gerät aus den Fugen, und das Kandidatinnen-Feld sieht seine Chancen davonschwimmen. Ein zufällig vorbeikommender Wanderer soll den Part als Bachelor übernehmen und das Hauspersonal könnte sich als zusätzliche Kandidatinnen zur Verfügung stellen. Aber damit ist eine gelungene Sendung keineswegs garantiert.

Charmant bis zickig

Jedoch ein Theatervergnügen, das sich lohnt, es sich zu Gemüte zu führen. Dafür sorgen die charmanten bis zickigen Kandidatinnen Anita (Michaela Odermatt), Melanie (Eveline Christen), Rosi (Sara Gut), Sandy (Fabiola Barmettler), Klara (Stefanie Barmettler), Doris (Patrizia Lussi), die Wanderer Max (Markus Odermatt), Hugo (Christian Tresch) und der Chauffeur Peter (Roger Christen) mit ihrem vollen Einsatz.

Aufführungsdaten: Donnerstag, 24., Freitag, 25., und Samstag, 26. Oktober, jeweils 20 Uhr, Sonntag, 27. Oktober, 14 Uhr, jeweils MZA St.Jakob.

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