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«ALPENFESTUNG»: Jetzt sucht das SF Bewohner für die Festung

Das Schweizer Fernsehen realisiert im Sommer das Projekt «Alpenfestung – Leben im Réduit»: In der Festung Fürigen in Stansstad, wie jetzt feststeht.
Nichts für Klaustrophobiker: Das Innere der Festung Fürigen. (Bild pd)

Nichts für Klaustrophobiker: Das Innere der Festung Fürigen. (Bild pd)

Rund 30 Personen werden vom 27. Juli bis 14. August 2009 in der Artilleriefestung Fürigen und auf einem noch nicht festgelegten Bauernhof leben und arbeiten. Und zwar ausgestattet mit den Kleidern, Waffen und Werkzeugen der damaligen Zeit und im Geiste der Landesverteidigung, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Das Leben in der Alpenfestung und auf dem Bauernhof wird dokumentiert: Jeden Tag produziert das Schweizer Fernsehen rund 15 Sendeminuten und strahlt diese im Anschluss an «Schweiz aktuell» aus.

Leben «wie im Aktivdienst»
Für die Zeitreise «Alpenfestung – Leben im Réduit» sucht das Schweizer Fernsehen «wehrhafte Männer» im Alter zwischen 20 und 45 Jahren. Sie beziehen für drei Wochen die Festung Fürigen in Stansstad im Réduit, dem damaligen Rückzugsgebiet der Schweizer Armee, und leben wie im Aktivdienst.

Frauen bei der «Anbauschlacht»
Bewerben können sich auch Frauen, Paare und Familien: Während die Männer als Militärangehörige in die Festung ziehen, bewirtschaften die Frauen zusammen mit ihren Kindern im Landdienst einen Bauernhof und leisten während der vom späteren Bundesrat Friedrich Traugott Wahlen ausgerufenen Anbauschlacht ihren Beitrag zur Landesverteidigung. Voraus-setzungen für die Bewerbung sind ein grosses persönliches Interesse an diesem historischen Fernseh-Abenteuer, handwerkliches Geschick und eine robuste körperliche Verfassung.

Fokus auf «Alltagsprobleme»
«Alpenfestung – Leben im Réduit» steht in der Tradition bewährter Living-History-Projekte wie «Pfahlbauer von Pfyn – Steinzeit live» und «Leben wie zu Gotthelfs Zeiten». Das Konzept der gelebten Geschichte öffnet einen neuen Blick auf den Mythos Réduit, wie es weiter heisst. Projektleiter Rolf Elsener: «Die Teilnehmerinnen und Teinehmer tauchen ein in das tägliche Leben der Kriegszeit. Nicht die grossen militärischen Strategien stehen im Zentrum; vielmehr rücken die Alltagsprobleme in den Vordergrund – die juckende Uniform, der rostige Karabiner, die störrische Kuh bei der Kartoffelernte.»

scd

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