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Alpina Cheerli Wolfenschiessen begeistert Publikum

Vergnüglich und unterhaltsam tönte es beim Alpina Cheerli in der Zälglihalle Wolfenschiessen. Auch die beiden Gastformationen konnten mit ihrem Repertoire überzeugen.
Otmar Näpflin
Der Leiter vom Zälglichor Martin Odermatt, kündigt den «Gämselijeger» zusammen mit dem Alpina-Cheerli an. (Bild: Otmar Näpflin (Wolfenschiessen 26. Mai 2018))

Der Leiter vom Zälglichor Martin Odermatt, kündigt den «Gämselijeger» zusammen mit dem Alpina-Cheerli an. (Bild: Otmar Näpflin (Wolfenschiessen 26. Mai 2018))

Es braucht keine Umfrage, warum das Konzert vom Alpina Cheerli so populär ist und das Publikum in Massen anzieht. In Hannes Fuhrers Lied kommt zum Ausdruck, was sie seit 45 Jahren tun, nämlich: «Singe wemmer, juizä wemmer, midenand chley frehlich sey.» Und der Funke dieser Fröhlichkeit übertrug sich am Samstagabend auf die 460 Besucher, die sich in der Zälglihalle sehr wohl fühlten und die Gemütlichkeit schätzten. Ein weiterer Pluspunkt war auch das Erfolg versprechende Cheerlikonzept, das Gewähr bot, unbeschwerte Stunden zu erleben. Und nicht minder einflussreich waren die erlesenen Vorträge der Gäste und ihre eigenen Gesänge.

Schon die Eröffnung mit Adolf Stählis «Jung sy» hatte es in sich. Obwohl sich Silberhaare und Jahrringe beim Gastgeber mehren, so liess er die gesangliche, jugendliche Frische keineswegs vermissen und bekennt sich, trotz fortschreitenden Alters, zum Jodlerhandwerk. Die neu einstudierte Schöpfung «Heimatgruess» der Isenthalerin Hildegard Aschwanden kam sehr konzentriert daher, und ist eine Hommage an Wolfenschiessens Nachbargemeinde im Urnerland. Die Einfachheit vom «Fliehbliämli» besangen die Cheerler ganz herzhaft und liessen Naturjuize namhafter Komponisten aus vollen Kehlen erklingen.

Gastformationen bereichern jedes Jodlerkonzert, denn diesbezüglich ist die Auswahl riesig und der Bekanntheitsgrad macht den Preis. Sicher nicht des Geldes, viel eher ihrer Beliebtheit wegen, durfte die Jodlergruppe Edelwyss Stärnen aus Grindelwald beim Alpina Cheerli gastieren. Ihr urwüchsiger Gesang ist ein klares Bekenntnis zu Tradition und ihrer vertrauten Umgebung. Aus ihrem Repertoire brachten sie vorwiegend Werke von Berner Komponisten mit und ehrten dabei Margrit Inäbnit, Erwin Mani, Jakob Ummel und Ueli Zurbrügg. Zu Besuch weilte auch das Jodlercheerli Brisäblick aus Oberdorf. Die 16 Jodler sind von ihrer Dirigentin Antonia Gasser sehr gut auf diesen Auftritt vorbereitet worden und stellten ihr sängerisches Können unter Beweis.

Ansagen sorgen für viele Lacher

Was die 24-köpfige Sängerschar – der Zäglichor und das Alpina Cheerli – unter bewährter Leitung von Martin Odermatt darbot, ist eine einzige Erfolgsgeschichte. Der frühere Dirigent der Kernser Jodler und Singbuben ist ein ausgezeichneter Motivator und versteht es zu begeistern und mitzureissen. Ganz keck meinte Lena Gander: «Mier hend’s im Zälgli-Chor usinnig glatt, s’isch mega cool mim Martin Odermatt.» Wie Recht sie hatte, denn mit ihren Songs sorgten die Mädchen und Knaben für eine Welle der Begeisterung. Wie schon die Jahre zuvor sorgten Sara Gander und Olivia Flüeler mit ihren Ansagen für etliche Lacher. Konzertante und lüpfige Beiträge zum guten Gelingen des Abends leistete auch das Handorgelduett Waser-Käslin aus Beckenried.

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