Also-Actebis mit deutlichem Gewinnanstieg

Der aus der Schindler-Tochter Also und der deutschen Actebis entstandene IT-Grosshändler Also-Actebis hat in den ersten neun Monaten 2012 trotz leichtem Umsatzrückgang einen deutlich höheren Gewinn erzielt.

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Der Also-Actebis Konzern präsentiert ein solides Quartals-Ergebnis. (Bild: PD)

Der Also-Actebis Konzern präsentiert ein solides Quartals-Ergebnis. (Bild: PD)

Das Ergebnis nach neun Monaten belief sich auf 24,5 Millionen Euro, wie Also-Actebis am Montag mitteilte. Vor einem Jahr hatte der Konzern mit Sitz in Hergiswil in der gleichen Periode 9,8 Millionen Euro verdient. Das Betriebsergebnis (EBITDA) lag heuer mit 69,2 Millionen. Euro 26 Prozent über dem Vorjahr.

Allerdings waren 2011 zusätzliche Kosten aus der Zusammenlegung von Also und Actebis angefallen. Unter Ausklammerung dieser Integrationskosten steigerte der Konzern in den ersten neun Monaten 2012 das Betriebsergebnis (EBITDA) um 8 Prozent.

Leicht rückläufig war der Umsatz. Der Nettoerlös aus Lieferung und Leistung lag mit 4,36 Milliarden Euro 6 Prozent unter dem vergleichbaren Wert des Vorjahres. Im wichtigsten Markt Zentraleuropa sank der Umsatz für sich gesehen um 3 Prozent auf 3,26 Milliarden Euro. In Nord- und Osteuropa stiegen die Einnahmen hingegen um 6 Prozent auf 1,20 Milliarden Euro.

Mehr Gewinn erwartet

Für das Gesamtjahr rechnet Also-Actebis mit einem im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Umsatz. Marktanalysten zufolge schrumpft der Markt für den IT-Grosshandel in Westeuropa dieses Jahr verglichen mit dem Vorjahr um 10 Prozent. Auch für die IT-Branche generell sieht Also-Actebis eine eher schwächere Entwicklung voraus.

Der Konzerngewinn soll trotzdem zwischen 35 bis 40 Millionen Euro betragen. Das würde unter anderem wegen den Sonderbelastungen im Vorjahr eine Gewinnsteigerung von 30 bis 50 Prozent bedeuten. Die Anleger zeigten sich dennoch enttäuscht: Die Aktien verloren im Verlaufe des Tages um mehr als sechs Prozent.

sda