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«Weisch nu?»: Am Schärme, Bundesrat und Cabrio-Bahn

Zehn Jahre ist es her, seit die Schutzverbauung Kniri oberhalb von Stans fertiggestellt worden ist – und die Verantwortlichen der Stanserhornbahn ein Geheimnis gelüftet haben.
Matthias Piazza
Der Stanser Gemeinderat Peter Kaiser vor dem Sammler Hostatt der Hochwasserschutzverbauung Kniri West. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 3. September 2009)

Der Stanser Gemeinderat Peter Kaiser vor dem Sammler Hostatt der Hochwasserschutzverbauung Kniri West. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 3. September 2009)

Im September 2009 sind die Hauptelemente der Schutzverbauung Kniri West in Stans fertiggestellt. Das fast 7 Millionen Franken teure Werk ist so dimensioniert, dass es ein ausserordentliches grobes Unwetter, wie es sich mutmasslich alle 300 Jahre ereignet, bewältigen kann. Drei Rückhaltebecken vermögen zwischen 1000 und 2000 Kubikmeter Steine, Schlamm und Wasser zu fassen. Der Graben selbst, der das Wasser des Langzugs, des Lauigrabens und des Wasserplattengrabens ableiten wird, folgt streckenweise dem Lauf des Kniribachs.

In der Sarner Seniorenresidenz Am Schärme geht es zu wie in einem Bienenstock. Die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten für 6,7 Millionen Franken laufen auf Hochtouren. Das Haupthaus wird mit einer 20 Zentimeter dicken Isolationsschicht versehen, mit neuen Fenstern bestückt, umgebaut und aufgestockt. Bereits weit fortgeschritten ist der Bau von 14 Zwei- und Zweieinhalbzimmer-Wohnungen. Zudem bekommt das Haus eine neue Farbe: Aubergine in drei dezenten Tönen.

Auch die damalige Bundesrätin Doris Leuthard nutzt an der Gewerbeausstellung «Typisch Kerns» die Gelegenheit, das Kernser Gewerbe kennen zu lernen. Sie spricht mit Firmeninhabern, nimmt Wünsche und Kritik an die Adresse der Landesregierung entgegen und kauft bei der Metzgerei Stutzer und Flüeler für ihren Mann und sich das Abendessen ein. Die zweite «Halbzeit» ihres Obwaldner Tages widmet die CVP-Bundesrätin mit Sarnen und dem aargauischen Merenschwand als Heimatort der neugegründeten Jungen CVP Obwalden.

Ende September 2009 lüften die Verantwortlichen der Stanserhornbahn ein Geheimnis. Und sorgen damit für staunende Gesichter und spontanen Beifall. Beim Neubau der Luftseilbahn handelt es sich um ein revolutionäres Vorhaben, das die Welt nach Angaben der Bahnbetreiber zuvor noch nie gesehen hat: eine doppelstöckige Luftseilbahn, die im oberen Teil über ein Sonnendeck unter freiem Himmel verfügt. Die Cabrio-Bahn bietet insgesamt 60 Gästen Platz, davon maximal 30 auf dem offenen Verdeck.

Auch das bewegte damals:

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