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Am UrRock Festival im Stanser Senkel bahnt sich ein volles Haus an

Das zweite UrRock-Festival trumpft mit hochkarätigen Namen aus dem Bereich Hardrock und Heavy Metal auf.
Philipp Unterschütz
Emil Bulls am «UrRock»-Festival 2018. (Archivbild: Snapshot Style)

Emil Bulls am «UrRock»-Festival 2018. (Archivbild: Snapshot Style)

«Ein grösseres Publikum und eine bessere Qualität erreicht man nicht, indem man ein Festival verkürzt oder bei den Bands spart», erklärt Stephan Brüderlin vom Verein UrRock. Der Markt für das Hardrock- und Metal-Festival sei definitiv da. Deshalb geht der Verein nach dem Defizit der ersten Auflage im vergangenen November in die Offensive. Am 25. und 26. Oktober treten im Stanser Senkel nicht nur mehr, sondern auch bekanntere Bands auf.

Und der Ticketumsatz gibt dem OK um Stephan Brüderlin recht. «Wir haben bereits jetzt mehr Tickets im Vorverkauf abgesetzt, als wir für das ganze vergangene Festival verkauft haben.» Zur ersten Auflage des Festivals kamen an den beiden Abenden insgesamt 600 Musikfans, dieses Jahr könnten es doppelt so viele sein. «Wenn es so weiter läuft, könnte es sein, dass es am Samstag gar keine Abendkasse mehr gibt.»

Grund für die gesteigerte Ticketnachfrage ist sicher das Programm, in das die Macher rund 40 Prozent mehr an Gagen investiert haben und dementsprechend mehr und bekanntere Bands verpflichten konnten. «Wir sind nach der Analyse der ersten Ausgabe auch zum Schluss gekommen, dass wir zu wenig in die Werbung investiert hatten. Das haben wir korrigiert und das Budget verdoppelt.»

Programm mit klangvollen Namen

Standen im Vorjahr noch zehn Bands auf der Bühne, treten dieses Jahr an beiden Abenden zwölf Gruppen im Stanser Senkel auf. Nach der musikalisch und organisatorisch gelungenen ersten Auflage hätten die Bands regelrecht Werbung fürs UrRock gemacht. «Das ist uns beim Buchen sehr zugutegekommen. Bands wie Rage oder Primal Fear spielen sonst gar nicht mehr auf einer solch kleinen Bühne wie im Senkel.»

Tatsächlich kann sich das Programm am zweiten UrRock sehen lassen. Rage, Primal Fear oder Eclipse sind klangvolle Namen. Rage setzen seit über 20 Jahren Meilensteine in der Metal-Szene. Primal Fear zählen zu den populärsten Aushängeschildern der deutschen Heavy-Metal-Szene. Und auch Eclipse aus Schweden haben sich in der Schweiz längst in die Herzen vieler Fans von melodiösem Hardrock gespielt. Im Programm stehen unter anderen auch die Melodic-Metal-Band Kalidia aus Norditalien oder Fury, die bereits im vergangenen Jahr abräumten. Eine Entdeckung dürften Doctor Victor aus Tschechien sein, die mit ihrem Rock mit Einflüssen von Jimi Hendrix oder Led Zeppelin jeweils mächtig einheizen.

Auch Nid- und Obwalden unterstützen das UrRock

Mit Wielander (OW) und End of Silence (NW) sind auch zwei einheimische Bands am Start. Schliesslich wird das UrRock von der Kulturförderung der Kantone Nid- und Obwalden unterstützt und das einheimische Schaffen soll deshalb auch gebührend vertreten sein.

Der Festivalausbau konnte auch dank neuer Sponsoren realisiert werden. So ermöglicht beispielsweise die Firma Glas Trösch die Abgabe von Virtual-Reality-Brillen an alle Besucher. Diese können damit nach dem Festival eigens dafür gedrehte Aufnahmen aller Bands in 3D geniessen. Vergrössert wurde auch das Festivalgelände. «Der FC Stans hat uns das Clubhaus als Backstagebereich für die Bands zur Verfügung gestellt und das Catering übernommen», freut sich Stephan Brüderlin über die Unterstützung.

Infos und Vorverkauf unter: www.urrock.ch

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