ATOMAUSSTIEGSINITIATIVE: Fast 300 Unterschriften gegen Atomstrom

Nidwalden soll keinen Strom mehr aus Atomenergie beziehen. Das fordert die SP. Am Freitag hat sie ihre Initiative der Staatskanzlei überreicht.

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Ruth Amstad und Beat Ettlin von der SP Nidwalden überreichen Erich von Rotz (rechts) von der Staatskanzlei die Unterschriften. (Bild Matthias Piazza/Neue NZ)

Ruth Amstad und Beat Ettlin von der SP Nidwalden überreichen Erich von Rotz (rechts) von der Staatskanzlei die Unterschriften. (Bild Matthias Piazza/Neue NZ)

«Viele Nidwaldner haben nach 20 Jahren Wellenbergdiskussionen genug von Atomkraftwerken», begründet SP-Präsident Beat Ettlin den Erfolg der Unterschriftensammlung. Laut Beat Ettlin haben 296 Nidwaldner die Volksinitiative «für den schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie» unterzeichnet, nötig wären 250.

Die Initiative will, dass sich Nidwalden in den nächsten 30 Jahren schrittweise aus der Atomenergie verabschiedet. Stattdessen soll sich die Energieversorgung auf verschiedene, vor allem erneuerbare Energieträger abstützen. Gegenwärtig bezieht das Elektrizitätswerk Nidwalden 55 Prozent des Stroms aus Kernkraftwerken. Ettlin: «Basel-Stadt und Schaffhausen haben den Ausstieg auch beschlossen. Warum sollte das im kleinen Nidwalden nicht möglich sein?»

Befindet der Landrat die Initiative für gültig, kommt es innerhalb eines Jahres zur Volksabstimmung.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.