ATOMENDLAGER: Wellenberg: Neue Studie wird Gegner freuen

Glaubt man einer Grafik aus dem neusten Atomendlager-Bericht, so hat der Wellenberg keine Priorität. Die Studie wird am (heutigen) Freitagnachmittag vorgestellt.

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Endlager-Gegner bei einer Demonstration in Stans im Oktober 2008. (Bild Philipp Schmidli/Neue NZ)

Endlager-Gegner bei einer Demonstration in Stans im Oktober 2008. (Bild Philipp Schmidli/Neue NZ)

Der Aufruhr war gross, als der Bund vor einiger Zeit bekannt gab, dass der Wellenberg wieder im Gespräch ist als möglicher Standort für ein geologisches Tiefenlager. Zur Erinnerung: Das Nidwaldner Volk hatte zweimal Nein dazu gesagt, radioaktive Abfälle im Wellenberg bei Wolfenschiessen zu lagern, letztmals an einer Urnenabstimmung im Jahr 2002.

Doch inzwischen hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) eine Überprüfung der sechs Standorte vorgenommen, die von der Nagra vorgeschlagen worden sind. Mit dabei auch der Wellenberg. Am (heutigen) Freitagnachmittag orientiert das Bundesamt für Energie in Bern über die Resultate. Und die dürften bei den Wellenberg-Gegnern für Erleichterung sorgen. Auf einer Grafik, die unserer Zeitung bereits vorliegt, ist ersichtlich, dass das Ensi den Wellenberg schlechter bewertet, als dies die Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) tat.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.