Auf 2222 Meter Höhe entsteht ein Neubau

Das Berghaus Jochpass wird total saniert und vergrössert. Ein Teil des Arviwaldes wird ins Nidwaldner Waldreservatskonzept aufgenommen.

Drucken
Teilen
Wird vollständig saniert: Berghaus auf dem Jochpass. (Bild: Beat Christen/Neue NZ)

Wird vollständig saniert: Berghaus auf dem Jochpass. (Bild: Beat Christen/Neue NZ)

An der Alpgenossengemeinde der acht Nidwaldner Gemeinalpen betraf eines der Traktanden das Berghaus Jochpass auf 2222 Meter Höhe, das die Alpgenossenschaft Trübsee im nächsten Jahr einer vollständigen Sanierung unterzieht. Dabei wird ein Teil des bestehenden Gebäudes durch einen Neubau ersetzt.

Starke Nachfrage nach Zimmern

Das Berghaus bestehe aus verschiedenen angebauten Gebäuden. Der grösste Teil sei auch in einem guten Zustand, aber bei den sanitarischen Anlagen und im Bereich Elektrotechnik bestehe Handlungsbedarf, erklärte der 2. Bannwart Norbert Fischer. Dabei sollen die Anbauten aus den Achtzigerjahren und auch der Anbau des Saales, der vor fünf Jahren erfolgte, in den Neubau integriert werden. Das Berghaus verfügt über ein umfangreiches Massenlager, aber gemäss Norbert Fischer ist in den letzten Jahren vor allem die Nachfrage nach Einzel- und Doppelzimmern gestiegen. Er verwies dabei auf die Komplexität des Baukomplexes und fügte an: «Das ganze Projekt kann man nur in einem Gesamtkonzept lösen.» Dazu genehmigten die Alpgenossen Trübsee einen Planungskredit von 270 000 Franken. Über ein Gesamtkonzept können die Alpgenossen an einer ausserordentlichen Alpgemeinde befinden.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.