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Auf dem Kreisel Acheregg in Hergiswil thront nun eine Gämse

Seit Mittwoch ist auf dem Kreisel am Tor zum Kanton Nidwalden das Hergiswiler Wahrzeichen zu bestaunen. Damit markiert die Gemeinde ihr Gebiet.
Ruedi Wechsler
Die Gämse wurde am Mittwoch vor beeindruckender Kulisse auf dem Kreisel platziert. (Bilder: Roger Grütter, Hergiswil, 1. Mai 2019)

Die Gämse wurde am Mittwoch vor beeindruckender Kulisse auf dem Kreisel platziert. (Bilder: Roger Grütter, Hergiswil, 1. Mai 2019)

Die bronzene Gämse, die seit Mittwoch majestätisch vom Kreisel Acheregg in Hergiswil herunterschaut, wurde von der Firma Le Passioni in Rietheim im Aargau angefertigt. Sie wiegt zirka 50 Kilogramm und ist anderthalb Mal grösser als eine ausgewachsene Gämse. Das prächtige Wappentier wurde vom Künstler einem Original-Tierpräparat nachgebildet. «Das Plan-Team konnte seine Ideen einbringen und mit einem Tonguss mitgestalten, bis hin zum Gut zur Ausführung», sagt der Abteilungsleiter Werke und Schutz Hergiswil, Roman Huber.

Zwei Arbeiter der Gärtnerei Blättler sind dabei, die Gämse zu montieren.

Zwei Arbeiter der Gärtnerei Blättler sind dabei, die Gämse zu montieren.

Er betont, dass das Hergiswiler Wappentier den Kreisel markiere. Er gehöre noch ganz knapp zu Hergiswil und nicht zur Gemeinde Stansstad, wie viele meinen. Auslöser für die Umgestaltung war die Entfernung des Steinhaufens, der eigentlich niemandem gefiel. Roman Huber und seine Sachbearbeiterin Nadja von Flüe schlugen eine interne Lösung vor und skizzierten Vorschläge. Mit diesen gelangten die beiden an die Gemeinde Hergiswil, und so kam das Projekt ins Rollen.

Bepflanzung in den Gemeindefarben folgt

Der neu gestaltete Kreisel wurde mit Schotter gefüllt und mit Erde pyramidenförmig aufgeschüttet. Zuoberst liegt ein Alpenkalk-Felsen, natürlich aus dem Pilatusgebiet. Zur Bedeutung dieses Kreisels meint Roman Huber: «Man merkt eigentlich gar nicht, dass er zum Dorf Hergiswil gehört und das ist schade. Mit der Gämse und der Neugestaltung zeigen wir nun Flagge». Die Gesamtkosten belaufen sich auf 50 000 Franken – die Gämse alleine kostete 25 000 Franken – und werden vollumfänglich von der Gemeinde Hergiswil bezahlt.

Doch wohin sollte die Gämse schauen? «Diese Frage haben wir im Gemeinderat diskutiert und man kam zum Schluss, dass sie Richtung Hergiswil blicken soll. Sie sollte aus allen Richtungen sehr schnell zu erkennen sein», meint Roman Huber.

Angeliefert und montiert wurde die Gämse von der Firma Godi Blättler Gartenbau. Inhaber Wendelin Blättler ist überzeugt, dass der Kreisel für die Gemeinde Hergiswil eine Bereicherung sei. «Mitte Mai erfolgt von uns die Sommerflor-Bepflanzung mit den Hergiswiler Gemeindefarben. Vorgesehen sind danach Herbst- und Frühlingsbepflanzungen», ergänzt er und freut sich auf das gelungene Werk.

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