Auf die Via Urschweiz folgen weitere Projekte

Auch nach fünf Jahren Arbeit haben die Verantwortlichen der Via Urschweiz noch neue Ideen.

Christoph Näpflin
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Blick vom Buochserhorn über den Vierwaldstättersee.

Blick vom Buochserhorn über den Vierwaldstättersee.

Archivbild: Christoph Näpflin

Die Innerschweiz ist reich an kulturellen, historischen und landschaftlichen Höhepunkten. «Mit dem neuen regionalen Wanderweg Via Urschweiz von Flüelen über das Isenthal und die Klewenalp nach Beckenried und zurück über Emmetten und Seelisberg ins Isenthal ist es gelungen, einen roten Faden durch die Landschaft zu legen, der diese kleinen Perlen zu einer Perlenkette verbindet», ist Bernadette Christen von der verantwortlichen Arbeitsgruppe überzeugt. Dank der Via Urschweiz sind auch weitere Projekte entstanden.

Die fünfköpfige Arbeitsgruppe startete vor fünf Jahren mit der Idee, eine Via Urschweiz zu realisieren. Mit der Erstellung eines Lehrmittels für die Mittelstufe wird im kommenden Jahr das Projekt abgeschlossen. Die rund 200'000 Franken Gesamtkosten wurden durch öffentliche und private Gelder ermöglicht, vor allem durch die Albert-Koechlin-Stiftung, die Ernst-Göhner-Stiftung und Fördergelder der Kantone Nidwalden und Uri sowie auch der Standortgemeinden.

Angebote und Hilfsmittel für den Tourismus

Nebst der Erstellung und Signalisierung des neuen regionalen Wanderweges in Zusammenarbeit mit den kantonalen Fachstellen hat die Arbeitsgruppe in den letzten fünf Jahren Grundlagen für eine bessere Vermarktung der regionalen Angebote geschaffen. «Wir haben für 25000 Franken landschaftliche Aufwertungsmassnahmen – wie Trockenmauern und Wegsanierungen – entlang des Wegs unterstützt», berichtet Oskar Schuler, der für die Finanzen der Arbeitsgruppe zuständig ist.

Mit einer eigenen Website, einem Kurzfilm, der Gratis-Kulturapp Sqwiss, einer neuen Pano­ramakarte sowie mit einem 200-seitigen Kulturführer bestehen Grundlagen, die durch Tourismusorganisationen für die Vermarktung genützt werden. «Der neue reich bebilderte Kulturführer von Erich Herger über die Via Urschweiz erzählt viel Wissenswertes aus unserer Heimat zwischen Urner- und Vierwaldstättersee. Dieser Wanderführer fehlte bislang», ist Josef Schuler überzeugt.

Weitere Projektideen sind bereits vorhanden. «Diese reichen von einem regionalen Bildband über hindernisfreie Ausflugsmöglichkeiten bis hin zu Jugendprojekten», erklärt Toni Waser, Sekretär der Arbeitsgruppe. Einen wichtigen roten Faden für die touristische Weiterentwicklung bilden in den nächsten zwei Jahren die Freilichtausstellung Geschichtsreise Seelisberg-Rütli und das Projekt «Wiege der Schweiz» der Tourismusregionen Uri und Schwyz zum 30-jährigen Bestehen des Wegs der Schweiz im Jahr 2021.