«Ausbau hat oberste Priorität»

Seit dem 1. Juli ist der neue Geschäftsführer der Zentralbahn im Amt. Zeit für Renato Fasciati ein erstes Fazit zu ziehen. Die Herausforderungen sind gross.

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Zentralbahn bei der Station Hergiswil-Matt. (Bild: Archiv Robert Hess / Neue NZ)

Zentralbahn bei der Station Hergiswil-Matt. (Bild: Archiv Robert Hess / Neue NZ)

Ein grosses Ziel des neuen Geschäftsführers ist die Einführung des Angebotskonzepts 2014. Dazu gehören neben dem optimalen Fahrplan auch die Fertigstellung der Infrastrukturausbauten. Bis 2014 will die Zentralbahn neues Rollmaterial anschaffen und weitere Bahnübergänge sanieren, heisst es in einer Mitteilung der Zentralbahn vom Freitag.

Luzern-Hergiswil: Ausbau ist zentral

Um die Ziele zu erreichen, gibt es besondere Herausforderungen: Eine der grössten ist die enorme Fahrplandichte auf dem immer noch mehrheitlich einspurigen Streckennetz. Für Renato Fasciati ist daher der Bau von Doppelspurabschnitten, insbesondere zwischen Luzern und Hergiswil, von höchster Bedeutung: «Dies würde uns in der Fahrplanstabilität und damit in der Zuverlässigkeit enorm helfen.»

Auslastung zu Spitzenzeiten

Eine weitere Herausforderung ist die wechselnde Auslastung zu Spitzen- und Randzeiten, sei es durch die werktäglichen Pendlerströme oder in den Ferienzeiten bei schönem Ausflugswetter. «Wir werden weiterhin versuchen, diese Spitzen zu dämpfen und die Auslastung im Tagesverlauf zu verbessern», meint Fasciati mit Blick auf das neulancierte Angebot www.tiefdruckangebote.ch

pd/rem