AUSBILDUNGSZENTRUM: TCS will die Nummer 1 werden

Die TCS Sektion Waldstätte erstellt in Emmen ein Ausbildungszentrum für Neulenker. Die Eröffnung ist auf Herbst 2008 geplant.

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Eine Neulenkerin erhält Instruktionen. Bald soll dies im neuen Ausbildungszentrum in Emmen möglich sein. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Eine Neulenkerin erhält Instruktionen. Bald soll dies im neuen Ausbildungszentrum in Emmen möglich sein. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die TCS Sektion Waldstätte (Luzern, Obwalden und Nidwalden) plant in unmittelbarer Nähe des technischen Prüfcenters in Emmen ein neues Zweiphasen-Ausbildungszentrum für Neulenker. Realisiert wird dieses in Kooperation mit dem TCS Schweiz. «Es ist das erklärte Ziel», sagte Waldstätte-Vorstandsmitglied Peter Steiner an der Generalversammlung des TCS Obwalden, «in der neuen Ausbildung für Fahrzeuglenker in der Zentralschweiz die Nummer eins zu werden.» Für den Erwerb des Baulandes, die Planung und Erstellung der Anlage wird mit Gesamtkosten von rund 4 Millionen Franken gerechnet. Das Zweiphasen-Ausbildungszentrum wird auf einem Areal von rund 11 000 Quadratmetern realisiert, mit den Bauarbeiten wird im Frühling begonnen. Die Eröffnung ist auf Herbst 2008 vorgesehen. 

Ausweis nur noch auf Probe
Hintergrund dieser Anlage: Ende 2005 ist die Zweiphasen-Ausbildung, verbunden mit dem Führerausweis auf Probe, in Kraft getreten. Wer seither ein Gesuch um einen Lernfahrausweis für Personenwagen oder Motorräder stellte, erhielt den Führerausweis nach bestandener Prüfung für drei Jahre nur auf Probe. Erst nach dem Besuch einer Weiterausbildung wird der Ausweis danach unbefristet abgegeben. Insbesondere jugendliche Neulenker sind im Strassenverkehr weniger wegen mangelnder Fahrtechnik als wegen Selbstüberschätzung und erhöhter Risikobereitschaft gefährdet, hielt das Bundesamt für Strassen (Astra) bei der Einführung der neuen gesetzlichen Vorschriften fest. «Die Weiterbildungsteilnehmer sollen nicht lernen, wie man Grenzsituationen mit bestimmten Fahrtechniken bewältigen kann, sondern wie man sie von vornherein vermeidet. Die Kurse werden im Gruppenunterricht von speziell ausgebildeten Moderatoren durchgeführt», sagte Peter Steiner.

Markus Villiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.