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Bei der Buochserhorn-Stafette war Ausdauer gefragt

Rund 120 Orientierungsschüler kämpften bei der Buochserhorn-Stafette um jeden Meter und jede Sekunde. Der Anlass fand bereits zum 10. Mal statt.
Sepp Odermatt
Die Schwimmer mussten eine Distanz von 300 Metern absolvieren. (Bild: Sepp Odermatt (Buochs, 27. Juni 2018))

Die Schwimmer mussten eine Distanz von 300 Metern absolvieren. (Bild: Sepp Odermatt (Buochs, 27. Juni 2018))

Es ist Mittwoch, 9 Uhr. Im Strandbad Buochs scheint die Sonne, Badegäste sind noch fast keine da. Am Ufer machen sich 12 Schwimmerinnen und 17 Schwimmer der Orientierungsschule Buochs bereit und warten auf den Start zur 10. Buochserhorn-Stafette.

Der Initiant dieses Teamwettkampfes, Jürg Camenzind, ist überzeugt, dass die Ausdauer bei Jugendlichen ein wichtiges Element der sportlichen Tätigkeit sein muss. «In unserer traumhaften Gegend gibt es doch nichts Schöneres, als sich in der freien Natur sportlich zu betätigen. Obwohl Ballspiele viel beliebter sind, höre ich kaum Schimpfworte über die Stafette.» Der Ehrgeiz, persönlich und gemeinsam mit dem Team erfolgreich zu sein, sei gross, sagt Camenzind. «Und nach bestandenem Wettkampf herrscht meistens Freude und Stolz», meint der Sportlehrer, der die Organisation dieses Jahr seinem jüngeren Kollegen Simon Gwerder übergeben hat. «Der Aufwand für die Vorbereitung und Durchführung ist recht gross, denn vor allem müsse die Sicherheit gewährleistet sein», so Camenzind.

Biker mühen sich zum Stutzboden hinauf

Pünktlich um 9.15 Uhr erfolgt der Start. Mit vollem Einsatz springen die Schwimmer ins Wasser. Nach einer Distanz von 300 Metern steigen die ersten Wasserratten völlig erschöpft aus dem kühlen Nass und übergeben dem Talläufer. Dieser rennt am Aawasser entlang bis zum Flugplatz, wo schon der Rollerblider aufgeregt wartet. Ein Bergläufer übernimmt danach den Stafettenbändel und sputet zum Wasserreservoir. Für den Biker, der bis hinauf zum Stutzboden treten muss, folgt die härteste Prüfung. Hier entscheidet sich, welches Team gewinnt.

Für besonders Sportliche bestand die Möglichkeit, den Wettkampf alleine zu bewältigen. Dieses Jahr nahmen zwei Mädchen und vier Knaben diese Herausforderung an. Eine bravouröse Leistung zeigten vor allem Sven und Luana aus der dritten ORS, die das Ziel mit einer Spitzenzeit erreichten.

In der Kategorie Knaben siegte überraschenderweise das Team aus der ersten ORS mit Luke, Jake, Niklas, Silas und Jonas. Völlig ausgepumpt meinte Biker Jonas nach der Zieleinfahrt: «Wir waren zuerst noch im Rückstand gelegen, holten dann aber auf. Es ist super, das wöchentliche Training hat sich gelohnt.» Eine reine Mädchengruppe aus der dritten ORS gewann in der Kategorie B. Lorena, Michaela, Molly, Flavia und Chiara heissen die Siegerinnen. Glücklicherweise – und das ist bei solchen Anlässen das Wichtigste – verlief die Jubiläumsstafette ohne nennenswerte Zwischenfälle.

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