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AUSZEICHNUNG: Skiclub prägt Lebensqualität

Ehrung für einen Dorfverein: Der Skiclub Hergiswil hat den Anerkennungspreis 2017 erhalten – im Beisein eines prominenten Gastes.
Kurt Liembd
Bruno Kaiser nimmt für den Skiclub Hergiswil den Anerkennungspreis von Hergiswil entgegen. Links Gemeindepräsident Remo Zberg, rechts Gemeinderat Alfonso Ventrone. (Bild: Kurt Liembd (Hergiswil, 2. Januar 2018))

Bruno Kaiser nimmt für den Skiclub Hergiswil den Anerkennungspreis von Hergiswil entgegen. Links Gemeindepräsident Remo Zberg, rechts Gemeinderat Alfonso Ventrone. (Bild: Kurt Liembd (Hergiswil, 2. Januar 2018))

«Was wäre eine 1.-August-Feier in Hergiswil ohne den organi­sierenden Skiclub?», fragte Gemeinderat Alfonso Ventrone rhetorisch. Ihm fiel die Ehre zu, die Laudatio für den Verein zu halten, der am vergangenen Dienstag den Anerkennungspreis 2017 der Gemeinde erhielt: der Skiclub Hergiswil.

Der Verein wurde am 8. Januar 1935 aus den Reihen der Alpenfreunde Pilatus gegründet. Alfonso Ventrone: «Wir sind stolz, dass wir mit dem Skiclub einen tollen Verein haben, der sich mit viel Herzblut für Kultur und sinnvolle Freizeitbeschäftigung einsetzt. Der Club ist mitverantwortlich für die gute Lebensqualität in Hergiswil.» Diese Aussage teilten wohl alle der rund 300 Anwesenden, welche der Preisverleihung im Loppersaal beiwohnten.

4000 ehrenamtliche Arbeitsstunden pro Jahr

Ventrone ist überzeugt, dass der Club mit grosser Zuversicht in eine rosige Zukunft blicken darf. Wenn er heute sehe, wie viele junge Leute Verantwortung übernähmen und ihrem Verein etwas zurückgäben, so mache das grosse Freude. Zudem betonte Ventrone den Familiencharakter des Skiclubs. In der Tat betreibt der Club ein sehr breites Feld an Aktivitäten. Nebst dem Skifahren mit Wettkämpfen wird auch der Breitensport grossgeschrieben.

Bei der Preisverleihung gab es bei Bruno Kaiser, dem Präsidenten des Skiclubs, Freudentränen. In seiner Dankesrede betonte er, wie viel Engagement, Wille, Freude und Visionen in seinem Verein herrschen würden. Dabei verriet er, dass im Skiclub Hergiswil pro Jahr rund 4000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet werden. Untermalt wurde die Preisverleihung von einer Videoshow, die von Marco Ellenberger produziert worden war. Für den passenden Rahmen des Abends sorgte zudem die Ländlerkapelle Reto Blättler aus Hergiswil.

Gemeindepräsident trainierte Extremsportlerin

Ehrengast der Preisverleihung war die Extremsportlerin Eve­lyne Binsack. Gemeindepräsident Remo Zberg gelang es, eine Brücke zu schlagen zwischen Binsack und dem Skiclub mit Attributen wie Ehrgeiz, Motivation, Willensstärke, Durchhaltekraft und Mut. Die in Hergiswil aufgewachsene Evelyne Binsack betonte in ihrer Ansprache, dass es wichtig sei, im Leben etwas zu wagen. «Wer ­etwas wagt, kann verlieren, wer nichts wagt, hat bereits verloren», so ihr Credo.

Dabei plauderte sie auch aus dem Nähkästchen: nämlich, dass Gemeindepräsident Remo Zberg einmal ihr Trainer in der Leichtathletik war. Sie war 13-jährig, als sie vom heutigen Gemeindepräsidenten und damaligen Leichtathletiktrainer gefördert wurde. Nur hat damals noch kein Mensch im Traum je daran gedacht, dass sie dereinst den Mount Everest und die beiden Pole bezwingen würde.

Kurt Liembd

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

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