AUTOBAHN A2: Die Gemeinden beharren auf Flüsterbelag

Buochs und Beckenried sind mit den geplanten Lärmsanierungen des Astra nicht einverstanden. Eine Interessenge­meinschaft leistet Schützenhilfe.

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Die Autobahn A2 bei Beckenried. (Symbolbild/ Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Autobahn A2 bei Beckenried. (Symbolbild/ Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Seit zwei Jahren ist der Bund als Eigentümer zuständig für Bau, Ausbau, Unterhalt und Betrieb der Autobahnen. Beauftragt mit der Rolle des Bauherrn ist das Bundesamt für Strassen (Astra).

Damit wanderte auch das Dossier Lärmsa­nierung A2 im Nidwaldner Abschnitt vom Kanton zum Astra. Die Gemeinden Buochs und Beckenried sind aber über den neuen Bauherrn nicht glücklich. Der Grund dafür ist der von den Gemeinden geforderte Flüsterbelag. Anstelle dieses Lärmschutzes will das Astra einen günstigeren Belag einbauen, der wenig zur Lärmreduktion beiträgt.

Schützenhilfe bekommen die Gemeinden von der Interessengemeinschaft «Weniger A2-Lärm». In den nächsten Tagen beginnt die Unterschriften­sammlung. «Wir wollen keine Minimallösung», erklärt Bruno Duss vom IG-Komitee. «Wir fordern den Einbau eines Flüsterbelages. Nur damit erreichen wir eine Lärmreduktion.»

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.