Autobahn erhält eine dritte Spur

Eine breitere Autobahn mit dritter Spur: So sollen zwischen Hergiswil und Kriens künftig Staus verhindert werden.

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Die Autobahn A2 zwischen Kriens und Hergiswil soll in Fahrtrichtung Norden eine dritte Fahrspur erhalten - so auch im Spier-Tunnel (Bild). (Archivbild / Neue LZ)

Die Autobahn A2 zwischen Kriens und Hergiswil soll in Fahrtrichtung Norden eine dritte Fahrspur erhalten - so auch im Spier-Tunnel (Bild). (Archivbild / Neue LZ)

90 Millionen Franken. So viel Geld, schätzt das Bundesamt für Strassen (Astra), kostet es, auf dem 1,5 Kilometer langen Autobahnabschnitt zwischen Hergiswil und Kriens eine dritte Spur zu bauen. Zwischen 2018 und 2020 soll das Vorhaben umgesetzt werden, um in Zukunft auf der A 2 in Hergiswil tägliche Rückstaus zu verhindern. Um Platz für eine dritte Spur zu schaffen, will das Astra die Fahrbahn der A 2 um 1,5 Meter verbreitern. Dazu wird Land von privater Seite her benötigt werden.

Hergiswil will mehr Lärmschutz

Der Gemeindepräsident von Hergiswil, Remo Zberg, sieht in der dritten Autobahnspur eine «Chance auf eine massive Lärmreduktion fürs ganze Dorf.» Das Astra wird sich allerdings, wie anderswo auch, auf das gesetzlich vorgeschriebene Minimum in Sachen Lärmschutz beschränken. Deshalb will der Gemeinderat Hergiswil ein eigenes Vorprojekt ausarbeiten lassen, welches dem Dorf einen umfassenden Lärmschutz bieten soll.

Mit der dritten Autobahnspur bis Kriens ist die Verkehrsproblematik der nächsten Jahre aber noch nicht gelöst. Deshalb soll auch der Spier-Tunnel einen dritten Fahrstreifen erhalten. Damit wäre eine praktisch durchgehende, dreispurige Autobahn zwischen Luzern und Hergiswil Tatsache. Bis es aber soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen, muss doch die dritte Spur im Spier-Tunnel im Rahmen des gesamten Bypasses Luzern noch projektiert werden. Mit dem Bypass soll der chronischen Überlastung der A 2 zwischen Horw und Emmen Süd entgegengewirkt werden.

Oliver Mattmann

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