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BAHNINFRASTRUKTUR: Zusatzkredit für Doppelspurausbau in Hergiswil beantragt

Die Zentralbahn (zb) soll in Hergiswil NW von der Kantonsgrenze zu Luzern bis Matt doppelspurig geführt werden. Der Nidwaldner Regierungsrat beantragt für den Bau dieses Abschnittes beim Landrat einen Zusatzkredit von 3 Millionen Franken.
Eine Formation der Zentralbahn am Bahnhof Hergiswil. (Bild: Matthias Piazza)

Eine Formation der Zentralbahn am Bahnhof Hergiswil. (Bild: Matthias Piazza)

Wie der Regierungsrat in seiner am Dienstag veröffentlichten Botschaft ans Parlament schreibt, liegt seit Anfang 2017 ein Auflageprojekt für den Doppelspurausbau vor. Mit dem Ausbau wird die von Luzern Richtung Nidwalden führende Doppelspurstrecke verlängert. Dies wirkt sich positiv auf den Fahrplan aus. So kann die Station Hergiswil Matt wieder vollumfänglich von den S-Bahnen bedient werden.

Mit dem Doppelspurausbau wird die Haltestelle umgebaut. Diese erhält einen zweiten Aussenperron und wird behindertengerecht. Die heutige gewundene Linienführung wird gestreckt. Die Haltestelle soll so gebaut werden, dass später der aus Lärmschutzgründen geforderte Tunnel realisiert werden kann.

Die Doppelspur ist ein Teilprojekt des 250-Millionen-Franken teuren Zentralbahnausbaus in Luzern, Obwalden und Nidwalden. Bis auf das Vorhaben in Hergiswil ist der Ausbau bereits realisiert.

Ursprünglich ging man davon aus, dass der Ausbau in Hergiswil 15 Millionen Franken kosten wird. Das Auflageprojekt rechnet jetzt mit Kosten von 38,3 Millionen Franken. Zuvor waren die Kosten noch auf rund 43 Millionen Franken geschätzt worden. Nidwalden wird an die 38,3 Millionen Franken 8,3 Millionen Franken zahlen müssen.

Die Gelder, die Nidwalden bislang für den Zentralbahnausbau gesprochen hat - es handelt sich um 25 Millionen Franken - reichen dafür nicht mehr aus. Es fehlen rund 2,5 Millionen Franken. Dazu kommt eine halbe Million Franken Reserve, so dass dem Landrat ein Nachtragskredit von 3 Millionen Franken unterbreitet wird. (sda)

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