BAHNÜBERGÄNGE: Bauern wollen bei Sanierung nicht mitzahlen

An die Sanierung gefährlicher Bahnübergänge wollen die betroffenen Bauern nichts zahlen. Sie stellen von Grund auf die Frage, wer denn für die Gefahr verantwortlich ist.

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(v.l.) Paul Odermatt und Josef Odermatt diskutieren mit Bauernpräsident Hanspeter Niederberger, wer die Sanierung der Bahnübergänge bezahlen soll. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

(v.l.) Paul Odermatt und Josef Odermatt diskutieren mit Bauernpräsident Hanspeter Niederberger, wer die Sanierung der Bahnübergänge bezahlen soll. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Am (heutigen) Mittwoch wird im Nidwald-ner Landrat über das Verkehrsgesetz debattiert. Damit sollen die Bauern dazu verpflichten werden, an die Sanierungs-kosten der insgesamt 57 gefährlichen Bahnübergänge 5 Prozent beizusteuern. Die Bahn verursache das Sicherheits-Problem, sagt Paul Odermatt. «Deshalb soll der Staat die Sanierung der risiko-reichen Bahnübergänge vollumfänglich tragen.» Der Bauer aus Oberdorf ist Wortführer von rund 60 Bauern, die sich gegen diesen Entscheid zur Wehr setzen.

Bis jetzt habe die Zentralbahn mit den betroffenen Bauern noch nicht das Gespräch gesucht, um bauliche Massnahmen zu erörtern, sagt Hanspeter Niederberger, Präsident Bauernverband Nidwalden. Dabei könne man mit den Bauern reden. «Eine gewisse Bereitschaft, einzelne Übergänge zu Gunsten eines zentralen Durchgangs zusammenzulegen, ist vorhanden.»

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.