Bahnübergänge sind Ende 2014 sicherer

Nach dem tödlichen Unfall vom Dienstag rücken die Aufhebung und Sanierung der Bahnübergänge ins Blickfeld. Die Zentralbahn ist dabei im Zeitplan.

Martin Uebelhart
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Das Unfallfahrzeug auf dem Gleis der Zentralbahn. (Bild: Polizei Nidwalden)

Das Unfallfahrzeug auf dem Gleis der Zentralbahn. (Bild: Polizei Nidwalden)

Zum Hergang des tödlichen Unfalls in Wolfenschiessen vom Dienstag gibt es laut Pius Bernasconi, dem stellvertretenden Leiter der Verkehrs- und Sicherheitspolizei Nidwalden, keine neuen Erkenntnisse. «Der 60-jährige Fahrer aus der Region war auf dem Rückweg von der dortigen Liegenschaft.» Der Lokführer sei nach dem Unfall vernommen worden, und die Polizei habe die Aussagen zweier weiterer Personen. Andere Zeugen hätten sich bisher nicht gemeldet.

Der Lokführer habe einen Schock, sagt Martin Röthlisberger, Leiter Infrastruktur bei der Zentralbahn (ZB), der am Dienstag selber vor Ort war. Er und auch das weitere Zugpersonal seien betreut worden.

Der Bund will, dass alle risikoreichen Bahnübergänge bis Ende 2014 saniert oder aufgehoben werden. Die ZB ist dabei, die entsprechenden Dossiers ans Bundesamt für Verkehr zu schicken. Sowohl in Nidwalden wie auch in Obwalden wird der grösste Teil der ungesicherten Bahnübergänge geschlossen. Der Rest wird saniert und mehrheitlich mit Schranken versehen. Röthlisberger geht davon aus, dass es rund ein Jahr dauert, bis das Bundesamt die Bewilligungen erteilt. Anschliessend will die Bahn rechtzeitig bis Ende 2014 die Arbeiten abschliessen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen NZ und im E-Paper.